{"id":186,"date":"2017-12-29T20:00:20","date_gmt":"2017-12-29T20:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/pedaljunkie.de\/?p=186"},"modified":"2020-08-10T17:04:42","modified_gmt":"2020-08-10T17:04:42","slug":"flandern-tour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pedaljunkie.de\/?p=186","title":{"rendered":"Flandern-Tour"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Dienstag, 26.05.2015\u00a0 &#8211; Aachen &#8211; Maastricht<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1044\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT1.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" \/>Nach einigen Vorbereitungen und Zitterpartien um das Ende des 9. Bahnstreiks kann die Reise nun endlich beginnen:\u00a0 es f\u00e4ngt los ! Matthias, Maike und ich treffen uns am D\u00fcsseldorfer Hauptbahnhof, um den &#8211; p\u00fcnktlich &#8211; eintreffenden RE 1 nach Aachen zu nehmen. \u00a0 F\u00fcr Maiverh\u00e4ltnisse sind die Temperaturen noch relativ niedrig, was uns bei unseren sportlichen Aktivit\u00e4ten allerdings auch sehr zugute kommt. Wir freuen uns jetzt sehr auf Rita und Klaus, die schon vor Pfingsten aus Hamburg angereist sind.\u00a0 Rita holt uns vom Bahnsteig ab und Klaus erwartet uns in der Eingangshalle bei den voll gepackten R\u00e4dern. Wir freuen uns vor allem darauf, dass Klaus doch selbst mitfahren kann, was vor einer Woche noch gar nicht so sicher war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Ganz spannend wird auf dieser Reise ein gro\u00dfes zu erwartendes Ereignis bei Rita und Klaus, die dieser Tage zum zweitenmal Gro\u00dfeltern werden.\u00a0 Wird der neue Erdenb\u00fcrger eher das Licht der Welt erblickt haben als wir unser Tourenziel erreicht haben? Mal sehen: die Zeit l\u00e4uft !<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1045 alignright\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT2.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" \/>Bald sind wir schon auf dem Weg durch die Aachener Innenstadt, zum Dom.\u00a0 Welcher Unterschied besteht zwischen einem Dom und einem M\u00fcnster? Wir werden es im Laufe der 9-t\u00e4gigen Radreise noch herausfinden. \u00a0 Es gibt unterwegs viel zu erz\u00e4hlen, daher legen wir heute die eine oder andere Pause mehr ein. Sobald wir das Klinikum Aachen mit seinem raffinerie-\u00e4hnlichen Aussehen erreichen,\u00a0 beginnt f\u00fcr uns auch schon die Beinmuskel-Arbeit, denn die Landschaft wird sichtlich h\u00fcgelig. Nach wenigen Kilometern gelangen wir an die deutsch-niederl\u00e4ndische Grenze zur Ortschaft Lemiers:\u00a0 eine kleine Br\u00fccke f\u00fchrt uns \u00fcber einen Bach in die limburgische Provinz der Niederlande: einfach schnuckelig. Unser Nachbarland hei\u00dft uns \u201ehartelijk welkom\u201c. Sp\u00e4testens beim Anblick der H\u00e4user und der Stra\u00dfen, vor allem der roten Radwegstreifen f\u00fchlen wir uns auch ein wenig holl\u00e4ndisch. \u00a0 Wir befinden uns jetzt eindeutig auf der Flandernroute LF6b, die uns bis Maastricht und morgen noch ganzt\u00e4gig leiten wird. LF hei\u00dft: Landelijk Fietsroute = l\u00e4ndliche Fahrradroute. Bemerkenswert ist die wohlmeinende Breite dieser l\u00e4ndlichen Radwege mit ausreichendem Platz f\u00fcr den Radverkehr in beide Richtungen, und ebenso die Auswahl der sch\u00f6nsten l\u00e4ndlichen Strecken. \u00a0 \u00dcber gr\u00fcne H\u00fcgel mit sch\u00f6nen Aussichten und durch T\u00e4ler mit kleinen B\u00e4chen erreichen wir die limburgische Stadt Mechelen, wo wir an der Geul eine Halbzeit einlegen. Rita und Klaus breiten ihre Mitbringsel auf ihrer karierten Decke aus. Wir drei von der Bank sitzen zur ersten gemeinsamen Mahlzeit daneben. So halten wir es w\u00e4hrend der gesamten Tour in der Mittagszeit: drau\u00dfen an frischer Luft eine kleine Brotzeit.\u00a0 Wenn sich eine Gelegenheit zu einem Kaffee bietet, kehren wir auch dort gerne ein. Ansonsten richten wir uns nach Ankunft in der Herberge auf eine ausgiebigere Mahlzeit ein. F\u00fcr die n\u00e4chsten 5 bis 7 km durch Gulpen hindurch sind noch einige Steigungen zu bew\u00e4ltigen, dann sind es bis Maastricht nur noch 13 km. Eine Windm\u00fchle mit Fl\u00fcgeln in den holl\u00e4ndischen Farben rot, blau und wei\u00df steht zur Rechten, ein Steinbruch folgt auf der linken Seite, kleine W\u00e4lder, und schon bald gelangen wir in die Au\u00dfenbezirke von Maastricht.\u00a0 Ab hier f\u00fchrt der Radweg gerade in die Stadt an die Maas. Nach Ankunft in unserer Herberge bleibt uns heute noch reichlich Zeit, um die Stadt mit ihren Basiliken zufu\u00df kennen zu lernen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1046\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT3-e1570983312987.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Im Maastrichter Zentrum etwas n\u00e4her an der Maas liegt die Basilika van onze liewe vrouw,\u00a0 in der N\u00e4he des Vrijthof die Sint-Servas-Basilika: der gro\u00dfe Platz namens Vrijthof ist nicht zu verwechseln mit unserem Friedhof, denn letzterer hei\u00dft im Niederl\u00e4ndischen \u201eKerkhof\u201c. \u00a0 Am Rande dieses Platzes spielt sich der Maastrichter Abend drau\u00dfen an den Tischen verschiedener bunt beleuchteter Stra\u00dfencaf\u00e9s ab. De Hofnar begleitet uns \u00fcber den Platz zu verschieden farbigen Metallfiguren,\u00a0 die an einen Karnevalszug erinnern . Der Karneval scheint hier eine besondere Bedeutung in der Stadtgeschichte zu haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Selbstverst\u00e4ndlich werden wir auch auf dieser Radtour wieder schlemmen, was das Zeug h\u00e4lt.\u00a0 Dazu bietet sich heute ein g\u00fcnstig an der Maas gelegenes Restaurant mit einem Hauch franz\u00f6sischer K\u00fcche als Einstieg. \u00a0 Ob Lachs-Spezialit\u00e4ten oder besondere Saucen-Kreationen \u00fcber dem Salat, ob Spargel-Zubereitungen und vor allem ein gutes Bier vom Fass:\u00a0 man nimmt sich die Zeit zum Genie\u00dfen des kulturellen Angebots. Auf dem Weg zur Liebfrauenbasilika g\u00f6nne wer will sich eine Kugel Eis zum Nachtisch, zwar f\u00fcr 1,70 \u20ac die Kugel,\u00a0 aber wir haben ja Urlaub, auch von deutschen Preisen. Den Sonnenuntergang verbringen wir bei einem Absacker unter einem Heizstrahler am Vrijthof und schlendern die kurze Strecke zur\u00fcck \u201ein die Couch\u00e9e\u201c. \u00a0 \u00a0 Der kleine Erdenb\u00fcrger schl\u00e4ft noch im Mutterleib.<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Mittwoch, 27. Juni 2015 &#8211;\u00a0 Maastricht \u2013 Sint Truiden<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1047 alignright\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT4.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" \/>Nach einem vorz\u00fcglichen Fr\u00fchst\u00fcck inspizieren wir die Stadt Maastricht nach einem Fahrrad-Service, um eine bestimmte Schraube f\u00fcr das Fahrrad von Klaus zu besorgen.\u00a0 Mit Hilfe der POIs (Points of Interest) in Klaus\u2018 Navi l\u00e4sst sich der Mangel in k\u00fcrzester Zeit beheben, so dass wir uns bald wieder auf dem Radweg zu unserem heutigen Tagesziel:\u00a0 St. Truiden\/Flandern aufmachen. In s\u00fcdwestlicher Richtung treffen wir auf die Jeker, ein Nebenfluss der Maas, die uns direkt zum Albertkanal f\u00fchrt. Kurz vor dem Albertkanal erreichen wir im \u00d6rtchen Kanne die niederl\u00e4ndisch-belgische Grenze.\u00a0 Der Unterschied zwischen beiden L\u00e4ndern l\u00e4sst sich doch sehr deutlich in der Beschilderung ausmachen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"> <span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Die Radwegschilder sind in Belgien etwas kleiner, und w\u00e4hrend auf den niederl\u00e4ndischen Fahrradwegen noch die Richtung des Landelijke Fietsroute LF6 mit dem Buchstaben \u201eb\u201c gekennzeichnet wird, steht in Belgien nur das schlichte LF6 auf dem Wegweiser.\u00a0 Aber damit werden wir auf der Tour keine Probleme bekommen. Der Albertkanal, dessen s\u00fcdlichen Teil wir soeben \u00fcberquert haben, wird uns in ein paar Tagen noch einmal auf unserer R\u00fccktour weiter nordwestlich begegnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1048\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT5.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" \/>Wir erklimmen mit unseren R\u00e4dern einige 10- bis 12%ige Steigungen, \u00fcberwiegend im Sattel, links und rechts vom Radweg erstrecken sich weite Weizen- und Gerstenfelder.\u00a0 Meistens steigen wir erst ab, wenn wir die H\u00f6he erreicht haben, um uns von der Steigung zu erholen. Bei der heutigen intensiven Sonne wirkt die blaue Farbe der Kornblumen besonders intensiv;\u00a0 die Kamillen und der Mohn geben immer wieder einen h\u00fcbschen Blick auf die l\u00e4ndliche Fl\u00e4che und einen lieblichen Duft ab. Die Jeker, die auf wallonischem Gebiet \u201eLe Geer\u201c hei\u00dft und von dort wieder auf flandrischem Gebiet flie\u00dft,\u00a0 begegnet uns vor Tongeren in unserem Mittagspausenort \u201eMal\u201c wieder. Ein lauter Rasenm\u00e4her ist das einzige Ger\u00e4usch in der ansonsten stillen Mittagszeit. Hier pausieren wir in einer park\u00e4hnlichen Anlage, wo wir auch ein bemerkenswertes Tor zu einer ehemaligen Schokoladenfabrik sehen.\u00a0 In der Mittagszeit radeln wir ein paar Kilometer auf streckenweise ehemaligen Bahntrassen im Schatten der B\u00e4ume an der Jeker. Die imposante Kirche von Tongeren leuchtet von weitem. Eine Rotbuchenallee f\u00fchrt uns in die N\u00e4he eines Gutshofs, dessen Innenhof zwar einladend wirkt, aber keine Einladung bedeutet.\u00a0 Wir finden unsere Einladung zu einem Nachmittagskaffee eine Stunde vor unserem Ziel im \u201eChateau de la Motte\u201c, einem fast versteckt wirkenden Schl\u00f6sschen. Drei wei\u00dfe Tauben und etliche Enten gesellen sich zu uns in Tisch-N\u00e4he. Von hier aus genie\u00dfen wir einen Blick auf Garten und Teich. Da wirkt ein \u201eCapucchino belgique\u201c\u00a0 oder ein Bier geradezu erfrischend.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1070 alignright\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT27-e1570983752492.jpg\" alt=\"\" width=\"285\" height=\"380\" \/>Bald erreichen wir unsere B&amp;B-Herberge, 6 km von St-Truiden entfernt und sind\u00a0 von dem Etablissement angenehm \u00fcberrascht. Der ehemalige Hof wurde sehr geschickt in ein Hotel umgebaut;\u00a0 die Zimmer sind sehr ger\u00e4umig, sauber und wirken durch die tragenden Balken auch sehr gem\u00fctlich. Philipp und Alica empfangen uns in freundschaftlicher Weise.\u00a0 Wir h\u00e4tten hier auch eine Abendmahlzeit nehmen k\u00f6nnen, entscheiden uns jedoch f\u00fcr eine Abendspazierfahrt in die Stadt St. Truiden, denn hier erwartet uns die erste Stadt mit ihrem charakteristischen\u00a0 fl\u00e4mischen Stil, was besonders auf den gro\u00dfen Marktplatz zutrifft: schmale hohe Gilde-H\u00e4user, Onze-Lieve-Vrouw-Kerk mit ihrem fast wei\u00dfen Stein, die Giebelstruktur der Minderbroederkerk , die Abteij .<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">In \u201eons huis\u201c am Marktplatz mit Blick auf die Liebfrauenkirche lassen wir uns bei \u201eSalade met geitenkaasje en honing\u201c oder steak natuur met pepersaus \/ champignonsaus \/ b\u00e9arnaise oder \u201eTartaar van runds bereid \u00e0 la minute met frietjes\u201c nieder.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">In der Abendd\u00e4mmerung nehmen wir unsere letzte H\u00fcrde, die 6 km zur Herberge, und lassen den wolkenfreien Vorsommerabend im Freien ausklingen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Da der kleine Erdenb\u00fcrger sich noch nicht in Bewegung gesetzt hat, gehen wir ohne anzusto\u00dfen, in die Couch\u00e9e.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"> <span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Donnerstag, 28. Juni 2015 Sint Truiden \u2013 Aarschot (Leuwen)<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1049\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT6-e1570983867976.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Gut ausgeschlafen und nach einem sehr guten Fr\u00fchst\u00fcck verlassen wir guter Dinge unser B&amp;B in Richtung LF6b, der Radweg, den wir heute nur ein kurzes St\u00fcck benutzen. Denn gestern fiel uns unterwegs auf, dass wir auch nach dem belgischen Knotenpunktsystem fahren k\u00f6nnten, und somit suchte ich abends dank WLAN und mitgebrachtem Netbook die n\u00f6tigen Knotenpunkte f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Tage heraus, so dass Matthias eine zus\u00e4tzliche Orientierung zu den von mir ausgedruckten Strecken-Fotos bekommt. Die Knotenpunkte sind nicht immer mit meinem Track identisch, weil ich l\u00e4ngere Umwege schlichtweg abgek\u00fcrzt habe. Heute fahren wir fast ausschlie\u00dflich \u00fcber Land, lassen die Stadt Sint Truiden nord\u00f6stlich von uns liegen. Bald schon befinden wir uns mitten im Gr\u00fcnen auf einer kerzengeraden Trasse, die den Anschein einer ausgebauten Bahntrasse macht. Leider erwischt uns heute auch der eine oder andere Tropfen Regen, so dass wir die Capes in Reichweite halten m\u00fcssen. Auf unserem Weg liegt die kleine Stadt Zoutleeuw, wo wir uns in B\u00e4ckerei und Metzgerei f\u00fcr unseren Mittagsschmaus auf der Bank versorgen. Auch in diesem kleinen Ort f\u00e4llt die h\u00fcbsche fl\u00e4mische Bauweise des Rathauses angenehm ins Auge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Die Mitbringsel schmecken drau\u00dfen an der frischen Luft auch ganz besonders gut, auch wenn wir uns mithilfe unserer Regencapes ein kleines Zelt bauen m\u00fcssen, damit unser Mittagstisch nahe dem Ort Neerlinter nicht wegschwimmt. Auf der karierten Decke im Gras verweilen ist daher heute nicht m\u00f6glich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1050\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT7-e1570983917456.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Zwischendurch klingelt mal das Handy von Rita: der Kleine Enkel hat sich seinen Schlafplatz nochmal platt getreten. Keine Chance heute auf ein Extra-Bier.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">F\u00fcr die zweite Halbzeit auf den bemerkenswert ausgebauten Radwegen sind wir bestens gest\u00e4rkt. Weite Felder, \u00fcberwiegend Gerstenanbau, ab und zu eine Steigung, eine Br\u00fccke, und f\u00fcr mindestens zwei Stunden keine Wolke \u00fcber uns, l\u00e4sst sich die Strecke angenehm befahren. Hinweisschilder auf eine nahe gelegene Autobahn lassen auf das baldige Ziel der heutigen Etappe schlie\u00dfen: \u201edie Stadt Aarschot\u201c. Aber wir m\u00fcssen ja noch die scheinbar einzige Unterf\u00fchrung unter die Autobahn in dieser Gegend suchen. Sobald wir den n\u00e4chsten Ort \u201eRillar\u201c durchfahren, suchen wir baldigen Schutz in irgendeiner Garageneinfahrt, denn jetzt kommt ein heftiger Gu\u00df von oben. Die letzten 10 km bis zu unserem B&amp;B au\u00dferhalb von Aarschot hinterlegen wir wieder trocken. Dabei gestaltet sich die Suche nach der Herberge ein wenig schwierig, weil mehrere Wege, darunter auch ein total vermatschter Wanderweg, dorthin f\u00fchren. Auch die heutige Herberge ist wegen der gro\u00dfen sauberen Zimmmer ein Haupttreffer.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1051\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT8-e1570983972652.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>F\u00fcr den Abend nehmen wir uns vor, zur Bahnstation Langdorp zur\u00fcck zu fahren, um per Bahn nach Leuwen zu gelangen. Wir verlie\u00dfen Deutschland gerade nach dem 9. unbefristeten Bahnstreik, um in Belgien mitten in einen aktuellen Bahnstreik hinein zu geraten. Es ist nicht sicher, ob der ausgew\u00e4hlte Zug \u00fcberhaupt f\u00e4hrt, und wenn ja, ob er p\u00fcnktlich kommt. Mit viel Gl\u00fcck sitzen wir nach 10 Minuten Versp\u00e4tung in der Bahn, so dass wir gen\u00fcgend Zeit in der Bierstadt Leuwen verbringen k\u00f6nnen. Vom Bahnhof aus laufen wir zufu\u00df ins Zentrum. Zwei Parallelstra\u00dfen f\u00fchren direkt ins Herz der Stadt. Hier f\u00e4llt sofort der einmalige Baustil des Leuwener Rathauses auf, der der Stadt einen sanften orientalischen Anstrich gibt. Wenn das Rathaus nicht rechteckig gebaut w\u00e4re, sondern rund, w\u00fcrde der Besucher eher auf eine Moschee tippen. Der Baustil des Rathauses mit seinen 236 historischen Figuren passt sich ganz gut dem charakteristisch fl\u00e4mischen Stil des Leuwener Marktplatzes an. Eine Bierkneipe neben der anderen bieten einige Sorten Bier aus stadteigenen Brauereien an. Wir finden ein passendes gem\u00fctliches Restaurant in einer Seitenstra\u00dfe ganz nach unsrem Geschmack, ein wenig weiter vom Bierausschank abgelegen. Verf\u00fchrerische Speisen \u2013 wenn auch in flandrischer Sprache \u2013 lassen uns das Wasser im Munde zusammen laufen, z. B.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Paella Valenciana: feestelijke rijstbereiding met vis, kip en zeevruchten;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Brochette van malse lamssteakjes, boschampignons, snippers van chorizo en Spaanse ham in kruidenboter, gebakken krieltjes;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Tiramisu met roomrijst en rabarbar;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Chocolademousse met sinaassnippers en 43\u00b0 licor;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1052\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT9-e1570984009371.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Ich glaube, ich muss noch einmal nach Flandern fahren. Wir sind vom Charme der Stadt angenehm ber\u00fchrt. Im farbigen Lichtschein der fl\u00e4mischen Fassaden schlendern wir zum Bahnhof zur\u00fcck, alles aufnehmend, was uns begegnet. Abends um elf kehren wir zufrieden in unsere heutige, auch sehr pr\u00e4chtige, Herberge zur\u00fcck. Bei der Planung der Tour hatten mich die Hotelpreise von Leuwen so sehr abgeschreckt, dass ich weitr\u00e4umig um die Stadt herum nach Unterk\u00fcnften gesucht habe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"> <span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><strong>Freitag, 29. Mai 2015 &#8211; Aarschot \u2013 Antwerpen<\/strong>\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1053\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT10-e1570984111264.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Ein paar nette Worte der Herbergsbesitzer, ein gemeinsames Foto von uns allen, und schon geht es in nordwestlicher Richtung in die Spur. Die Stimmung ist gut, das Wetter h\u00e4lt sich auch recht gut. Die ersten 20 km hinterlegen wir auf ausschlie\u00dflich landwirtschaftlichen Wegen durch Kornfelder, die alleine schon durch die bl\u00fchenden Kornblumen eine Augenweide sind. In einem der Orte m\u00fcssen wir wegen einer Baustelle ein St\u00fcck Weg zur\u00fcck. Kleine W\u00e4ldchen wechseln mit Bauernh\u00f6fen. In einem der kleinen D\u00f6rfer k\u00f6nnen wir uns auch wieder g\u00fcnstig f\u00fcr die Mittagszeit versorgen. Bald schon finden wir eine kleine Parkanlage: den \u201eKempens Landschap Speelbergenbos\u201c in der N\u00e4he von Heist op den Berg, wo Rita und Klaus zum Schmaus wieder auf ihrer Decke Platz nehmen. Bei Berlaar gelangen wir an den Flu\u00df \u201edie Grote Nete\u201c, dessen Verlauf wir bis in die Stadt Lier folgen. Eine Br\u00fccke f\u00fchrt \u00fcber einen Kanal in das Zentrum von Lier. Wir nehmen uns mindestens soviel Zeit, um die Sint Gummanuskerk zu besichtigen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1054\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT11-e1570984185782.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Klaus war schon einmal hier in Lier und kennt sich ein wenig aus. Jedenfalls ist es ganz richtig, auch den gro\u00dfen Markt noch zu besuchen, an dem \u201emein Track\u201c auch vorbeif\u00fchrt. Der Stadtkern von Lier wird bemerkenswerterweise von dem Flu\u00df \u201eNete\u201c komplett umschlossen: die gro\u00dfe Nete f\u00fchrt wie beschrieben in die Stadt, die kleine Nete, die Binnen-Nete, \u201ede Afleidingsvaart van de Nete\u201c (Afleiding = Ablenkung; vaart = Kanal) umschlie\u00dft den Stadtkern, so dass das Zentrum eine kleine Insel bildet. Schade, dass wir zu wenig Zeit haben, um jetzt eine Stunde hier bei einem Cappuchino belgique zu verweilen. Aber bis Antwerpen sind es noch 16 km und es ist bereits nach 15 Uhr, als wir unseren Weg an der Bahn entlang in Richtung Antwerpen fortsetzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1055\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT12-e1570984229375.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Aber auch die letzten 16 km sind nicht wirklich ein Problem f\u00fcr uns erfahrene RadfahrerInnen. Die N\u00e4he der Gro\u00dfstadt Antwerpen ist hier schon sehr deutlich zu sp\u00fcren: Lange Bahntrassen, lange Vorstadtstra\u00dfen, sobald wir den Autobahnring um Antwerpen \u00fcberqueren: mehrere Ampeln, typische Vorstadt-L\u00e4den f\u00fchren in das Herz von Antwerpen hinein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Mein Navi bleibt mir treu, Rita f\u00e4hrt per Wegpunkt-Anpeilung, die Knotenpunkt-Navigation geleitet uns mindestens bis 5 km vor dem Zentrum. Wir ben\u00f6tigen nur 5 Minuten, um das Hotel Rubenshof zu finden: Bravo ! Nun k\u00f6nnen wir f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage unsere R\u00e4der im Keller ruhen lassen. Mein Zimmer f\u00fchrt \u00fcber steile Treppen in den 3. Stock, so dass ich auf dem Weg hinauf immer noch ein paar Kalorien mehr verbraten kann. Die Anderen d\u00fcrfen ihre Kalorien noch l\u00e4nger behalten. Dieses Hotel ist ca. 100 Jahre alt und beh\u00e4lt seinen urspr\u00fcnglichen Stil mit seinen verzierten Holzverkleidungen, den bemalten Decken und den Buntglasarbeiten bei: eine Hommage an Peter Paul Rubens, dem ber\u00fchmtesten B\u00fcrger dieser Stadt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Bald nach Inspektion der Zimmer, die wir nun f\u00fcr drei N\u00e4chte benutzen, sind wir drau\u00dfen im pulsierenden Leben der fl\u00e4mischen Hauptstadt Antwerpen. Am Baustil der H\u00e4user merkt man schon den Unterschied zu mittelgro\u00dfen anderen St\u00e4dten: der Stil ist eher mit Amsterdam und Br\u00fcssel vergleichbar. Schon bemerken wir eine Hausfassade im Marinelook: ein Schiffsbuk ragt weit \u00fcber die Hausmauer hinaus. Es l\u00e4dt uns heute und morgen zu einigen zig Fotos ein. Heute abend verweilen wir eher im Bereich des Museums der Sch\u00f6nen K\u00fcnste und der direkten Umgebung. Denn unser Hunger treibt uns in eines der vielen einladenden, gut besuchten Restaurants, in das wir einkehren, wo wir ausgiebig schlemmen, schlie\u00dflich sind wir ja unter anderem auch auf Schlemmertour.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Stoofpot gehaktballen in Geuze met gestoofd witloof<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Stoofpotje Vol-au-Vent met frietjes<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Vispannetje op Oostendse wijze<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Op vel gebakken zalm met bladspinazie en parmezaan<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Dame blanche met verse chocoladesaus<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Warme appeltaart met bol ijs en slagroom<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #993366;\">Huisgemaakte chocolademousse<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1056\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT13-e1570984270341.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>So l\u00e4sst es sich bei gutem Bier bis sp\u00e4t in den Abend hinein gut leben. Aber: vom Enkelchen fehlt noch jeder Ehrgeiz, Touren-Erster zu werden. Er l\u00e4sst sich auch durch unsere Gen\u00fcsse nicht davon abhalten, sich auf den strapazi\u00f6sen Weg zu machen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Samstag, 30.05.2015 \u2013 Rundgang durch Antwerpen<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1058\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT15-e1570984397251.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Die Schelde wartet an diesem Morgen auf uns. Auf dem Weg dorthin passieren wir eine Stra\u00dfe, an der links und rechts lauter K\u00fcnstlerl\u00e4den liegen, deren kreative bunte Auslage eigene Ideen formt. Doch als wir soeben das Ufer erreichen, m\u00fcssen wir uns am Scheldetunnel unterstellen. Dieser Tunnel befindet sich in 31 Meter Tiefe unter uns; man erreicht ihn durch einen gro\u00dfr\u00e4umigen Aufzug oder zwei enorm lange Rolltreppen. Ich w\u00fcnschte, die Aufz\u00fcge an unserem D\u00fcsseldorfer Bahnhof w\u00e4ren nur halb so gro\u00df, dann k\u00f6nnte man zumindest 10 R\u00e4der gleichzeitig in die gew\u00fcnschte Etage transportieren. Der Tunnel wird auch von vielen Radfahrern frequentiert. Wieder oben, l\u00e4sst der Guss von noch h\u00f6her ein wenig nach, so dass wir ein gr\u00f6\u00dferes Hotelschiff inspizieren, das gerade mit wei\u00dfer Farbe ausgebessert wird.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1057\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT14-e1570984368635.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Von der Schelde aus zieht es uns in Richtung Grote Markt, dem historischen Markt im Herzen von Antwerpen mit seinen Gildeh\u00e4usern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Vor dem mittelalterlichen Rathaus steht die Skulptur des St. Georgs, der mit einem Drachen k\u00e4mpft. Eine Leuchtreklame macht uns auf die bevorstehende Tour de France 2015 aufmerksam, die hier in 35 Tagen ihren Anfang nimmt. Der Weg f\u00fchrt uns zu einem anderen Teil des Marktes zur Kathedrale Onze Liewe Vrouw, die wir uns gerne von innen ansehen. Die brabantische Baukunst wurde 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO erkl\u00e4rt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Der n\u00e4chste Schauer kommt bestimmt, so dass wir diese Unterschlupf-Gelegenheit zu einem Getr\u00e4nk nutzen und allm\u00e4hlich \u00fcber die Meir-Shoppingmeile zum Rubenshaus gelangen. Zumindestens ergattere ich hier auf der Meir-Straat endlich einen Kamm, den ich seit vier Tagen von Klaus ausgeliehen habe. Vor einem der imposanten Kaufh\u00e4user \u00fcbt sich eine Operns\u00e4ngerin in den h\u00f6chsten und sogar saubersten T\u00f6nen, die ihr Equipement zur Begleitung mitgebracht hat. Stra\u00dfenmusik hat was, egal ob in K\u00f6ln oder Antwerpen. Je mehr internationale Stra\u00dfenmusik in den Stadtzentren geboten wird, desto gr\u00f6\u00dfer ist der Eindruck, sich in einer Weltstadt aufzuhalten.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1059\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT16-e1570984463964.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Das Rubenshaus ist unbedingt einen Besuch wert. Peter Paul Rubens, der 1577 in der deutschen Stadt Siegen geboren wurde, war hier in der fl\u00e4mischen Diamantenstadt der barocke Meister der Malkunst. Er entwarf das Haus, in dem sich das in Antwerpen meist besuchte Museum befindet, architektonisch selbst. Dar\u00fcber hinaus war er Politiker als auch Buchautor und hat das kulturelle Leben der Stadt ma\u00dfgeblich mitgestaltet. Selbst der Garten im Zentrum des Geb\u00e4udekomplexes ist sehenswert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Von hier aus gelangen wir zu dem sch\u00f6nsten Bahnhof, den ich jeh gesehen habe, der Station Centraal, die \u00fcber mehrere Ebenen verteilt ist, die in der Form eines Sack-Bahnhofs konstruiert wurde, sei dies vorteilhaft oder nicht. Ich habe auch noch niemals vorher solch eine lange Bank im Wartebereich eines Bahnhofs gesehen. Auch davon k\u00f6nnten die deutschen Bahnh\u00f6fe profitieren. Reich verzierte Fassaden lassen eher auf eine Burganlage schlie\u00dfen, als auf ein Bahnhofsgeb\u00e4ude. Aber auch das hat seinen Sinn:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1060\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT17-e1570984514252.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>denn in unmittelbarer N\u00e4he befindet sich das ber\u00fchmte Diamantenviertel, das eine gro\u00dfe Reihe Diamantengesch\u00e4fte sowie eine B\u00f6rse beheimatet, die streng bewacht wird.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Durch den nahe gelegenen Stadtpark schlendern wir in s\u00fcdwestliche Richtung zumindest in Richtung unseres Hotels, wo wir von den vielen guten Eindr\u00fccken ein wenig m\u00fcde eines der verlockenden Restaurants aussuchen und den Abend bei \u00e4hnlich gutem Schmaus verbringen wie gestern und wie schon an den vergangenen Tagen. Enkel: \u201e N\u00f6\u00f6, wenn Ihr ne Fahrradpause einlegt, dreh\u2018 ich mich nochmal rum, ich komm noch nicht\u201c.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"> <span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Sonntag, 31.05.2015 \u2013 Rundgang durch Gent\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1061\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT18-e1570984990422.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Wir machen uns auf den 3-km langen Weg zufu\u00df zum Antwerpener Centraalbahnhof, um den Zug nach Gent zu nehmen. Eine gute Stunde Zugfahrt bringt uns zum Bahnhof Gent St Pieters, der allerdings ziemlich weit vom Zentrum entfernt ist, so dass wir mit einer Stra\u00dfenbahn unser Ziel anvisieren. Ziemlich bald schon w\u00e4hrend der Stra\u00dfenbahnfahrt f\u00e4llt auf, dass der historische Stadtkern von Gent von einigen Gew\u00e4ssern umschlungen wird; es handelt sich bei dem Flu\u00df um die \u201eLeie\u201c, die der Stadt eine Art fl\u00e4misches Venedig verleiht. Auf H\u00f6he der Sint Baals-Kathedrale beginnt unsere Stadtbesichtigung per pedes; auf dem Weg zum Fleischhaus (Vleeshuis) kommen wir an einigen beeindruckenden Geb\u00e4uden wie dem Stadthaus vorbei zum Groentenmarkt (Gem\u00fcsemarkt). Am Graslei und Korenlei, diesem sehenswerten Panorama, erz\u00e4hlt jedes der historischen H\u00e4user seine eigene Geschichte von einem aufstrebenden Gent im Mittelalter. Wir umrunden diesen Teil von Gent einige Male, um alle lieblichen Winkel und Gassen zu sehen. Wir halten uns ein wenig am Fischmarkt gegen\u00fcber der Burg Graavensteen auf, wagen auch mal einen Blick in den Innenhof der Burg, die am heutigen Tag wegen ihrer Attraktionen von vielen Kindern besucht wird.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1062\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT19-e1570985158577.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Schlie\u00dflich kommen wir auf den Vrijdagmarkt (Freitagmarkt) zu, auf dem das Denkmal von Jacob van Artevelde, einem Genter Held des 14. Jhdts, Richtung England zeigt, dem Sieg und dem Fall des Helden. Dann kommen wir zuf\u00e4llig in eine Seitengasse, wo wir bei ge\u00f6ffneter T\u00fcr hinter bunten Kulissen Malereien entdecken. Die Inhaberin l\u00e4dt uns ein, ihre Ausstellungsst\u00fccke eingehend zu betrachten, deren Einladung wir auch gerne folgen. Neue Techniken in der Malerei wie zum Beispiel Fotodrucke als Grundierung bringen bei entsprechender Bearbeitung ganz neue Licht-Schatten-Effekte zu Tage. Nach diesem kulturellen Highlight gehen wir noch einmal zur\u00fcck zur Burganlage, wo wir unsere heutige Hauptmahlzeit in einem Restaurant gegen\u00fcber einnehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Bei dieser Gelegenheit bedanken sich meine lieben Mitfahrerinnen und Mitfahrer f\u00fcr meine Tourenorganisation mit einer au\u00dfergew\u00f6hnlich guten Mahlzeit meiner Wahl. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut sich meine beiden Mitfahrer in der Vielzahl der angebotenen Biersorten auskennen. Meine Wenigkeit in derselbigen Kenntnis bleibt heute mal wieder bei dem 7%igen Duvel-Bier.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Gegen 20 Uhr machen wir uns auf den Weg per Stra\u00dfenbahn wieder zur\u00fcck zum Zug, und ab Antwerpen zufu\u00df zum Hotel. Es war ein bemerkenswert guter Tag, und wenn es nicht den ganzen Tag \u00fcber geregnet h\u00e4tte, w\u00e4re er wahrscheinlich un\u00fcbertroffen gut. Kleiner Enkel, wir fahren morgen weiter, und DUUU???<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"> <span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Montag, 01. Juni 2015 Antwerpen \u2013 Lommel 86 km<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1063\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT20-e1570985306625.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Die Sonne scheint, die Stimmung ebenso. Die Sitzmuskeln machen sich bereit auf einen etwas l\u00e4ngeren Aufenthalt in den Fahrradsatteln. Die tats\u00e4chlich zu fahrenden Kilometer \u00fcberragen die ausgerechneten Kilometer um satte 10 Einheiten. Aber das wissen wir ja erst am Ende der heutigen Strecke. Es dauert ein wenig, bis wir alle R\u00e4der aus dem Keller herausgeholt und gepackt haben. Aber dann geht es schlie\u00dflich direkt zum Scheldeufer auf den Landelijk Fietsroute LF2 in den n\u00f6rdlichen Teil von Antwerpen. Auf diese Weise k\u00f6nnen wir auch am besten dem hoch frequenten Autoverkehr entgehen. Der LF2 f\u00fchrt zusammen mit dem LF51 in den Antwerpener Hafen. Von einer Br\u00fccke aus k\u00f6nnen wir ein gro\u00dfes Hafenbecken direkt sehen. Ab hier folgen wir dem LF51 mit R\u00fcckenwind in den Nordosten der Stadt. Nach 10 km haben wir es geschafft, aus dem Gr\u00f6bsten heraus zu sein. Durch ein paar kleinere Vorst\u00e4dte f\u00fchrt der Weg dann zu dem schnurgeraden, angenehm zu befahrenden Albertkanal, dem wir \u00fcber 15 km folgen, und dem wir bereits am zweiten Fahrtag schon begegnet sind. Die Points of Interests in unseren Navis helfen uns wieder bei der Versorgung f\u00fcr den Mittagstisch kurz vor Ende des f\u00fcr R\u00e4der befahrbaren Teils des Albertkanals. Dann m\u00fcssen wir den Kanal wegen eines Milit\u00e4rgebietes verlassen. Kurz nach unserer Pause erreichen wir erst den heutigen Routen-Mittelpunkt bei Herentals. Hier durchfahren wir ein gr\u00f6\u00dferes eingez\u00e4untes Heidegebiet an einer ziemlich langen stark befahrenen Durchgangsstra\u00dfe. Von der eigentlichen Heide bekommen wir nicht viel mit. Danach wird\u2019s wieder gem\u00fctlicher, und es geht von der Stra\u00dfe ab wiederum auf gut befahrbare Landwege.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">B<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1064\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT21-e1570985355489.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>ei Kasterlee machen wir kurz Halt in einer kleinen Parkanlage und merken gar nicht, dass Klaus im Park geblieben ist. Erst an der n\u00e4chsten Kreuzung wird uns bewu\u00dft, dass wir nur noch zu viert fahren. Klaus wartet im Park auf uns \u2013 auch ihm ist aufgefallen, dass er nunmehr allein auf weiter Flur verweilt. In solchen Situationen wie diesen ist es genau richtig, dort zu bleiben, wo man sich getrennt hat, denn die Suchenden werden an diesen Punkt zur\u00fcckkehren, wo man sich verloren hat. Mit Klaus geht es dann hurtig weiter und wir gelangen \u00fcber weite Felder und kleine W\u00e4ldchen bald wieder an einen Kanal, n\u00e4mlich den Bocholt-Herentals-Kanal, an dessen Seite wir \u00fcber mehrere Kilometer entspannt entlangfahren. Mehrere kleine Seen s\u00fcdlich des Kanals sorgen f\u00fcr Naturschutz weit und breit, f\u00fcr Ruhe, f\u00fcr ein Klima, dass Wanderern und Radfahrern sehr entgegen kommt. Hier tauchen wir noch einmal in die gute erholsame Atmosph\u00e4re, bevor wir die lange Strecke in den Ort Lommel nehmen. Der Tacho zeigt einen um den anderen Kilometer mehr an; die Strecke bis Lommel zieht sich ziemlich lang. unterwegs auf dem LF 5<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Unser heutiges Hotel liegt nur 5 Minuten vom Ortskern entfernt, also ziemlich zentral, so dass wir die R\u00e4der f\u00fcr heute wieder abschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Die Dame des Hauses empf\u00e4ngt uns zuerst ein wenig befremdent; m\u00f6glicherweise hat sie negative Erfahrung mit einigen G\u00e4sten gesammelt. Auf jeden Fall l\u00e4sst sie sich von uns allen den Personalausweis zeigen statt nur von mir als der Verantwortlichen. Aber als sie merkt, dass wir ihr entgegenkommen, wird sie ruhiger. Man kann sich eben auf uns verlassen. Sie empfiehlt uns das \u201eStadhuis\u201c, in dem wir gerne den restlichen heutigen Abend mit h\u00fcbsch garnierten kulinarischen Gen\u00fcssen und nat\u00fcrlich mit diversen gut ausgew\u00e4hlten Bieren bei netten Gespr\u00e4chen verbringen. Alle Anzeichen sprechen daf\u00fcr, dass Rita und Klaus vor ihrem Enkel in Hamburg ankommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"> <span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">\u00a0<\/span><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Dienstag, 02. Juni 2015 \u2013 Lommel \u2013 Roermond\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1065\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT22-e1570985422416.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Wow \u2013 heute ist unser letzter ganzt\u00e4giger Fahrtag: wir erreichen heute unser Tourenziel Roermond. Nach einem deftigen Fr\u00fchst\u00fcck satteln wir unsere R\u00e4der, und prompt setzt ein l\u00e4nger anhaltender Nieselregen ein, der uns auf den ersten 20 Kilometern begleiten wird.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Unser Weg auf dem nunmehr erreichten LF5, der uns bis zum Ziel f\u00fchrt, ist sehr gut beschrieben und leicht zu fahren. Steigungen haben wir heute keine zu erwarten, daf\u00fcr hin und wieder ein kr\u00e4ftiger bis starker Gegenwind. Was hier in der Gegend auff\u00e4llt, sind tief fliegende Milit\u00e4rflugzeuge, die einen von f\u00fcnf kleinen Milit\u00e4rflugh\u00e4fen ansteuern, die in der Gegend von Lommel stationiert sind. Im 10-Minuten-Takt fliegen sie \u00fcber unsere K\u00f6pfe hinweg \u2013 mir geht so ein Ger\u00e4uschpegel durch Mark und Bein. Irgendwann gegen Vormittag l\u00e4sst der Regen nach, und gegen Mittag k\u00f6nnen wir nicht nur die Regenkleidung endg\u00fcltig einpacken, sondern der Boden ist schon wieder so trocken, dass wir heute mal wieder mit ausgebreiteter karierter Decke unser Mittagsmahl einnehmen. Wir befinden uns jetzt wiederum in der Provinz Limburg in einem Bereich zwischen Belgien und den Niederlanden; die Schilder des Knotenpunktsystems wechseln zwischen blau = Belgien und gr\u00fcn = Niederlande.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1066\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT23-e1570985463922.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Endg\u00fcltig in den Niederlanden steuern wir so allm\u00e4hlich auf die Stadt Thorn zu, deren historischer Stadtkern wegen der \u00fcberwiegend in wei\u00df gehaltenen H\u00e4user zu einem einst\u00fcndigen Ausflug lohnt. In der Altstadt haben 105 Objekte den Status eines \u201eRijksmonument\u201c bekommen. Thorn wurde bereits im Jahre 972 durch ein \u00c4btissinenstift bekannt und \u00fcber 800 Jahre lang von \u00c4btissinen gef\u00fchrt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Nun erreichen wir die vielen Seen, die sich im Bereich der Maas gebildet haben. So weit das Auge reicht, \u00fcberblicken wir kleinere und gr\u00f6\u00dfere Gew\u00e4sser, reich bewachsene Inseln. Das einzige Kraftwerk ist un\u00fcbersehbar und lukt immer wieder zwischen den B\u00e4umen hervor. Wir \u00fcberqueren eine gro\u00dfe Schleuse, in der gerade ein gr\u00f6\u00dferes Schiff durchman\u00f6vriert wird und beobachten ein paar Minuten die ganze Prozedur. \u00dcber die letzten 15 km von Thorn bis Roermond genie\u00dfen wir immer wieder den Blick aufs Wasser, auf Segelschiffe und n\u00e4hern uns allm\u00e4hlich der Silhouette von Roermond auf der gegen\u00fcberliegenden Seeseite. Ich fahre diesen Teil des LF5 schon zum zweiten Mal und bin von dieser Seenplatte wieder ganz hingerissen und gebe ja zu, dass mich die Maas ganz sch\u00f6n in ihren Bann gezogen hat.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1067\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT24-e1570985500573.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Nur noch \u00fcber die Br\u00fccke und bald sind wir in der Stadt Roermond, in der die Rur, die tief in der Eifel im Hohen Venn entspringt, hier m\u00fcndet. Heute ist die Stadt vom Jahrmarktsbetrieb gef\u00fcllt, deren Schausteller sich auf die ganze Innenstadt verteilt haben. Vor unserem Hotel stehen zwei der wildesten Karrussels, die ich jemals gesehen habe. Klaus errechnet im Handumdrehen die Fall-Geschwindigkeit von 180 km\/h, mit der die Insassen, die sich in den Sitzen der jeweiligen Schleuderkapseln befinden, zu Boden und wieder in die Luft geschleudert werden: das ist nichts mehr f\u00fcr unsere Gleichgewichtsorgane. Die Hotelzimmer sind ganz nach unseren Vorstellungen super-sauber. Heraus zu finden, wie die elektrische Beleuchtung \u00fcber die Chipkarte funktioniert, klappt bei uns technikgewohnten Leuten auch ohne Federlesens. Unsere R\u00e4der haben genug Platz in der benachbarten Radstation der Nederlandse Sporwegen (niederl\u00e4ndische Bahngesellschaft), so dass wir uns ganz der Erkundung der Stadt Roermond widmen k\u00f6nnen. Die Sint Kristoffels-Kathedrale gegen\u00fcber dem freien Marktplatz ist ansonsten immer ein Hingucker, erscheint heute bei dem Kirmesbetrieb ein wenig wie hinter Gardinen versteckt. Die limburgischen Gassen und Stra\u00dfen mit ihren imposanten Eingangst\u00fcren lassen auf eine urspr\u00fcnglich reiche Handels-Tradition schlie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1068\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT25-e1570985552438.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"234\" \/>Ob mit \u201eCarpaccio van rund met pesto\u201c oder \u201eTenderbiefstuk met Jack-Danielssaus\u201c oder \u201eZalmfilet met Saffraansaus\u201c: Wir lassen uns in gem\u00fctlicher letzter Abendrunde unsere Kultur-Happen auf der Zunge zergehen. Im Abendschein der Maas streifen wir ein letztes Mal am Ufer entlang und schlendern auf dem Weg zum Hotel an der mild beleuchteten M\u00fcnsterkirche vorbei. Der Kirmesbetrieb vor unserem Hotel n\u00e4hert sich bereits gegen 23 Uhr seinem Ende. Matthias fertigt von einem der noch fahrenden Karussels eine gelungene Langzeitaufnahme, dann \u00fcberf\u00e4llt uns das Schlafbed\u00fcrfnis. Bravo, kleiner Enkel ! Warte Du sch\u00f6n brav, bis Oma und Opa ihre Tour beendet haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"> <span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Mittwoch, 3. Juni 2015<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1069\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/FLT26-e1570985599369.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Unser letztes gemeinsames Fr\u00fchst\u00fcck \u2013 unser letzter Blick auf die Stadt Roermond. Wir holen die R\u00e4der bei der gut bewachten Radstation ab, dann setzen wir uns nach Kaldenkirchen in Bewegung, denn Rita und Klaus wollen nach M\u00f6glichkeit um 12 Uhr im Zug sitzen. Kein Problem ! Wir fahren in Richtung Autobahn, mal dar\u00fcber, mal darunter, nur nicht drauf. Meine Streckenf\u00fchrung stellt sich an zwei Stellen als ziemlich konfus heraus, so dass Matthias, wie lobenswerterweise auf der gesamten Tour, mit seiner guten Orientierung voraus hilft. Schnell sind wir durch den Ort Boukoul hindurch auf der Landstra\u00dfe, die zwischen Swalmen und Br\u00fcggen normalerweise stark befahren wird. Wir haben zu dieser Stunde noch Gl\u00fcck, dass nicht so viele LKWs unterwegs sind. Diese direkte Verbindung auf der Bosstraat mitten durch den Brachter Wald erspart uns eine gute Stunde Zeit. Bald erreichen wir stets mit der Swalm (jetzt: Schwalm) die deutsche Grenze. Wir streifen den n\u00f6rdlichen Stadtteil von Br\u00fcgge und wenden uns Richtung Norden \u00fcber die Felder nach Kaldenkirchen. Statt um 12 Uhr sitzen wir schon kurz nach 11 Uhr im Zug nach D\u00fcsseldorf.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Nun hei\u00dft es wirklich f\u00fcr uns \u201eto say: Goodbye\u201c. Wir \u00fcberlegen uns mal wieder eine neue Tour; es gibt noch viel zu entdecken. Ich sage ganz herzlichen Dank f\u00fcr Eurer Mitwirken, dass diese Tour so gut gelaufen ist, ruhig, harmonisch, kulinarisch. Es hat viel Spa\u00df gemacht mit Euch \u2013 bis zum n\u00e4chsten Mal !! Und Du \u2013 Kleiner Enkel \u2013 bist zwar hinter Oma und Opa Tourenzweiter geworden, aber daf\u00fcr wirst Du in Hamburg ganz grandios empfangen !<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 26.05.2015\u00a0 &#8211; Aachen &#8211; Maastricht alt Nach einigen Vorbereitungen und Zitterpartien um das Ende des 9. 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