{"id":42,"date":"2017-12-18T21:52:47","date_gmt":"2017-12-18T21:52:47","guid":{"rendered":"https:\/\/pedaljunkie.de\/?p=42"},"modified":"2020-08-10T17:11:02","modified_gmt":"2020-08-10T17:11:02","slug":"domburg-zeeland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pedaljunkie.de\/?p=42","title":{"rendered":"Domburg &#8211; Zeeland"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1120\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ1-e1571471552780.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"232\" \/>Bettina und ich planen f\u00fcr den August 2017 eine Radtour ohne Benutzung \u00f6ffentlicher Verkehrsmittel von D\u00fcsseldorf nach Domburg an die holl\u00e4ndische K\u00fcste.\u00a0 Bettina ist schon einige Marathons gelaufen. Und ich &#8211; bin einige (zig)Tausend Kilometer mit dem Rad gefahren &#8211; das m\u00fcsste zusammen harmonieren. Unser Zeitfenster betr\u00e4gt ca.\u00a0 7 Tage, da ist auch mindestens ein Ruhetag an der See mit drin. Wir haben au\u00dfer dem Sport auch noch ein zweites gro\u00dfes Thema: die Musik: wir spielen beide Klavier und Posaune, Bettina berufsm\u00e4ssig, ich hobbym\u00e4ssig.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12px;\"><em><span style=\"color: #993366; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Bettina (rechts) ich (links) bei Cl\u00f6rath (Neersen)\u00a0<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Im Vorfeld haben wir zwei \u00dcbernachtungen gebucht, die restlichen Herbergen buchen wir unterwegs, denn wir sind ja auch mit unseren Laptops bzw. Tablets unterwegs.\u00a0 Bettina schickt mir am Tag zuvor noch ein Foto von ihrem Packtascheninhalt &#8211; sehr geordnet, aber so geordnet fahre ich selbst wiederum nicht los.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1121\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ2-e1571471735550.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"232\" \/><strong>Dienstag:<\/strong> Wir treffen uns an der Fleher Br\u00fccke im D\u00fcsseldorfer S\u00fcden, um unser Vorhaben zu starten. \u00dcber die Fleher Br\u00fccke \u00fcberqueren wir den Rhein nach Neuss-Grimlinghausen, und streben von dort aus den Nordkanal an, der uns nach Willich-Schiefbahn f\u00fchrt.\u00a0 Den Nordkanal hat Napoleon bauen lassen, um sein Milit\u00e4r zwischen Rhein und Maas zu transportieren. Gott sei dank ist heute kein Milit\u00e4r zu sehen, so dass wir ab dem Sporthafen dem gr\u00fcnen Streifen des Norkanals durch die Neusser City, von der man dank der Kanal-Idylle kaum etwas mitbekommt, durch die Morgensternsheide, eigentlich mein Lieblingsgebiet von Neuss, dann durch den &#8222;Jr\u00f6ne Meerke&#8220;, einem Stadtpark nahe dem ehemaligen Ikea-Haus von Kaarst, rauf auf die Bundesstra\u00dfe, die 10 km lang dem Nordkanal folgt. \u00a0 Hier f\u00e4ngt es leider an zu schauern, bis wir Willich-Schiefbahn erreichen. Nach dem Schauer, den wir in einem kleinen Caf\u00e9 abwarten, erleben wir die w\u00e4rmende Sonne bis in die Stadt Venlo hinein, wo wir unsere erste Herberge suchen. Dazwischen liegen 38 km Radweg \u00fcber Neersen, Anrath, Cl\u00f6rath, Oedt und Grefrath, mal entlang einer Bundesstra\u00dfe, mal abgelegen \u00fcber Wirtschaftswege. Quer durch Grefrath hindurch erreichen wir die Stra\u00dfe nach Hinsbeck, die uns sanft \u00fcber die S\u00fcchtelner H\u00f6hen zu den Krickenbecker Seen f\u00fchrt:\u00a0 ein Urlaubsgebiet kurz vor der holl\u00e4ndischen Grenze: Seen, B\u00e4nke, ein Schlo\u00df, in der N\u00e4he die Venloer Heide: hier sind wir bereits mitten im Urlaub. Selbst die Windm\u00fchle auf der h\u00f6chsten Stelle von Hinsbeck ist schon ein sch\u00f6ner Anblick. Und die sich frei bewegenden K\u00fche lassen darauf schlie\u00dfen, dass es noch eine gesunde Form der Tierzucht gibt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1122\" aria-describedby=\"caption-attachment-1122\" style=\"width: 350px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1122 size-full\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ3-e1571471837175.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"197\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1122\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12px;\">Venlo Maaspoort<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Die Venloer Heide bildet das Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden.\u00a0 Die ehemaligen Milit\u00e4rwege sind f\u00fcr den Fu\u00df- und Radverkehr freigegeben. Der Segelflughafen wird wohl jetzt noch genutzt. \u00a0 Bald erreichen wir unser Ziel: das Zentrum von Venlo, unser B&amp;B. Entspannt drehen wir abends zufu\u00df unsere erste Runde quer durch Venlo, nehmen den Maasport wahr, alles drum herum:\u00a0 einfach wie in alten Zeiten, als ich noch \u00f6fter hier war. Wir suchen uns auch eine holl\u00e4ndische Lokalit\u00e4t f\u00fcr unser erstes Mahl aus. Bettina sitzt mit Blick auf die &#8222;2 Br\u00fcder von Venlo&#8220;. In Holland muss man sich daran gew\u00f6hnen, dass die Gesch\u00e4fte p\u00fcnktlich um 18 Uhr schlie\u00dfen.\u00a0 Und ich finde, dass die Holl\u00e4nder immer noch bei weitem &#8222;wettbewerbsf\u00e4hig sind&#8220;. Vor dem Schmaus fiel mir noch ein, dass ich mir erst mal ein neues Fahrrad-Schlo\u00df holen muss, weil ich das einzige Schlo\u00df zuhause um mein Zweitfahrrad gewickelt hatte.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12px; color: #ffffff;\"><em><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">alt<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1123\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ4-e1571472009259.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"380\" \/>Mittwoch:<\/strong> \u00a0 F\u00fcr den weiteren Verlauf der Strecke bis einschlie\u00dflich Middelburg hatte ich mir bequemerweise den l\u00e4ndlichen Fahrradweg LF 13 ausgesucht, der von Venlo direkt nach Middelburg f\u00fchrt.\u00a0 Wie Bettina und ich am Ende des Tages feststellen, werden wir diesem verschlungenen Pfad nicht weiter folgen, sondern uns Tag f\u00fcr Tag die Strecken neu aust\u00fcfteln und aufs Navi legen. Die Sonne meint es heute sehr gut mit uns, als wir drau\u00dfen die R\u00e4der aufschlie\u00dfen und die Packtaschen auflegen.\u00a0 Wir folgen also dem LF 13 (landelijke Fietsroute) , der Schelde-Rijn =Rhein-Route zun\u00e4chst nach Maasbree, von hier aus streifen wir einen Landschaftspark, eine Gr\u00fcnfl\u00e4che nach der anderen, die alle sehr sch\u00f6n anzusehen sind. Die holl\u00e4ndischen LF-Radwege sind alle sch\u00f6n gestaltet und f\u00fchren verkehrsarm \u00fcber angenehme Wirtschaftswege, meistens an gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten vorbei. \u00a0 Wer nur 20 km fahren will, ist hier bestens aufgehoben. Wir haben allerdings unser Quartier heute abend in Best, westlich von Eindhoven gebucht. In Asten legen wir bei einem Reiterhof ein P\u00e4uschen ein und stellen fest, dass wir noch reichliche Kilometer zu fahren haben. Gef\u00fchlte 50 km haben wir schon bew\u00e4ltigt, und das ist erst die gute erste H\u00e4lfte, und es ist schon 14 Uhr ! \u00a0 Weiter geht es \u00fcber Mierlo und Nuenen \u00f6stlich an Eindhoven vorbei zum Wilhelminenkanal, dem wir \u00fcber eine lange Strecke folgen, quasi, bis wir nach Best abbiegen und unsere heutige Vermieterin entlasten, denn sie wartet schon auf uns.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Bis wir in unserem Quartier einkehren, ist es doch schon 18 Uhr.\u00a0 Damit sind wir heute 95 km gefahren, obwohl wir mit 75 km unser Ziel auch genauso entspannt erreicht h\u00e4tten.\u00a0 Die Vermieterin des B&amp;B hat ihre Zimmer sehr geschmackvoll eingerichtet, sie hat ein H\u00e4ndchen f\u00fcr h\u00fcbsche Kleinigkeiten, die ganz und gar nicht kitschig wirken.\u00a0 Wir bekommen sofort einen Empfangskaffee. Sie spricht auch so gut deutsch, dass es uns schon peinlich ist, wie wenig niederl\u00e4ndische Sprachkenntnisse wir selbst mitbringen.\u00a0 Aber wir wollen uns ja auch ein paar S\u00e4tze aneignen. Der Ort Best ist nur sehr klein, so dass unsere Lokalsuche f\u00fcr ein kr\u00e4ftiges Mahl schnell vonstatten geht. Wir w\u00e4hlen ein gut besuchtes griechisches Restaurant, und bis wir den ersten Happen Souflaki im Mund haben, vergeht ein St\u00fcndchen bei wohltuendem Bier.\u00a0 Bettina ist heute stolz auf ihre Leistung &#8211; so viel ist sie noch nie gefahren. Aber heute abend noch suche ich f\u00fcr uns eine andere, direktere Strecke nach Breda aus, denn dort wollen wir morgen hin. Aber selbst nach Knotenpunktfahren w\u00e4ren wir nahezu genauso viele Kilometer gefahren, denn die Knotenpunkte f\u00fchren nicht immer so direkt in die Richtung, in die man fahren will. Nach so viel Muskelarbeit und gutem Futter schlafen wir wie die B\u00e4ren. \u00a0 Fazit des heutigen Tages: die Bein-Muskeln sp\u00fcren genau, ob sie 50, 75 oder mehr Kilometer gefahren sind.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"> <span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1124\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ5-e1571472132723.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"232\" \/>Donnerstag:<\/strong> \u00a0 Bevor wir uns auf den Weg machen, gibt es f\u00fcr uns ein reichhaltiges Fr\u00fchst\u00fcck, das an nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig l\u00e4sst.\u00a0 Auch bekommen wir f\u00fcr unterwegs ein Lunchpaket, die Vermieterin von Best verw\u00f6hnt uns mit allem, was sie hergeben kann.\u00a0 Wer hier zuf\u00e4llig mal ein gutes Zimmer sucht, dem kann ich die Adresse gerne geben. Wir begeben uns mit unseren R\u00e4dern wieder zum Wilhelminenkanal, den wir auf H\u00f6he von Oirschot kreuzen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Heute ist der Himmel bedeckt und ab zu gibt es ein paar Tropfen Regen, so dass wir \u00fcberwiegend in Regenkleidung fahren, und \u00fcberwiegend die Kamera im Trockenen lassen.\u00a0 Aber da ich ja gestern abend noch t\u00e4tig war, fahren wir heute eine g\u00fcnstigere k\u00fcrzere Strecke nach Breda, die auch schon mal an einer Bundesstra\u00dfe entlang f\u00fchrt. Egal: Holland ist \u00fcberall sch\u00f6n.\u00a0 Am Kanal h\u00f6ren wir Enten und G\u00e4nse schnattern, ab und zu f\u00e4hrt ein kleines Boot an uns vorbei. Der Anblick von Wasser, Br\u00fccken, kleinen Str\u00e4\u00dfchen ist einfach erholsam, K\u00fche und Schafe weiden links und rechts der Wege in ihren eingez\u00e4unten Gehegen. \u00a0 Irgendwann biegen wir vom Kanal ab, bevor wir in Tillburg landen, denn wir wollen die Stadt s\u00fcdlich passieren, so auch die Kleinst\u00e4dte Goirle und Gilze. Im letzteren gem\u00fctlichen St\u00e4dtchen legen wir noch mal eine Kaffeepause ein. Eine einladende Windm\u00fchle, von der wir dachten, dass wir in dieselbe einkehren k\u00f6nnten, ist privatisiert, wir bekommen aber einen guten Tipp, wo wir gem\u00fctlich sitzen k\u00f6nnen.\u00a0 Gegen\u00fcber dem Caf\u00e9 steht ein Schild: Breda 11 km. Na denn haben wir ja alles richtig gemacht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\"><span style=\"font-size: 12px;\"><em><span style=\"color: #993366; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Breda Kirche und Markt<\/span><\/em><\/span>alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1125\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ6-e1571472170393.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"197\" \/>Nach der angenehmen Pause brauchen wir wieder unsere Regenkleidung f\u00fcr den Rest der Fahrt.\u00a0 Denn jetzt gehts nach Breda hinein: Autobahnbr\u00fccken, Ampeln, aber trotz N\u00e4he einer gr\u00f6\u00dferen Stadt ist der Radverkehr dank der breiten roten Fahrstreifen und der sicheren Streckenf\u00fchrung einmalig ausgezeichnet.\u00a0 Die \u00f6rtlichen rotwei\u00dfen Wegweiser reichen an und f\u00fcr sich gut aus, um seine Ziele anzupeilen, und vor allen Dingen, um ohne gro\u00dfe Umschweife zu fahren. Daf\u00fcr sind wir heute auch dankbar. Mein Track f\u00fchrt uns direkt in die Innenstadt, wo unser Hotel liegt.\u00a0 Ab jetzt \u00fcbernachten wir nur noch in Hotels, die Bettina abends auf der Bettkante heraussucht und bucht, w\u00e4hrend ich mit dem Gestalten von Wegen zugange bin: die B&amp;B-Zimmer, die ich vor einigen Wochen herausgesucht hatte, sind bis zur K\u00fcste alle kurzfristig belegt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1126\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ7-e1571472216623.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"232\" \/>Auf Breda habe ich mich schon w\u00e4hrend der ganzen Fahrt\u00a0 gefreut. Es sind nur noch 100 km bis zum Meer, und man sp\u00fcrt Es bereits am Wind, und am Geruch.\u00a0 Die Stadt liegt auch bereits ein paar Meter tiefer Richtung Meeresspiegel. Unser Hotel liegt zentral, unsere R\u00e4der k\u00f6nnen bis morgen fr\u00fch vor der Theke im Fr\u00fchst\u00fccksraum stehen bleiben, und wir werden jetzt erst mal Breda erkunden:\u00a0 in die Grote Kerk kommen wir nach 17 Uhr nicht mehr hinein, so sparen wir uns einen Besuch f\u00fcr den n\u00e4chsten Morgen auf und inspizieren den Markt, gehen ein paarmal drum herum, um f\u00fcr die Energiereserven eine passende Gelegenheit zum Auff\u00fcllen zu finden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Bettina hat inzwischen ein gutes Hotel in Middelburg organisiert, und ich den Weg nach Bergen op Zoom.\u00a0 Zwischendurch haben wir Spa\u00df an einem Video von den &#8222;Zwei nach Shanghai&#8220; bzw. tauschen Erfahrungen in der alpinen Bergwelt aus:\u00a0 Bettinas Erz\u00e4hlungen \u00fcber ihre Alpen\u00fcberquerung zufu\u00df erinnert mich sehr an meine eigenen Erlebnisse bei Wanderungen im Pfitsch-Tal.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1127\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ8-e1571472368803.jpg\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"350\" \/>Am n\u00e4chsten Morgen k\u00f6nnen wir fr\u00fchestens um 10:00 Uhr in die Gro\u00dfe Kirche, laufen zweimal \u00fcber den Markt, nehmen einen Stand mit einem Fischangebot wahr, das man hierzulande kaum zu sehen und zu riechen bekommt. \u00a0 Dann haben wir eine einmalige Gelegenheit, die beeindruckende Kirche und ihre Orgel zu betrachten. Anscheinend wurde das Hauptwerk der alten Orgel in die neue Orgel eingebaut. Sie hat vier Manuale plus ein Pedal und wird f\u00fcr Konzerte von Komponisten aller Stilrichtungen gespielt, s. Link zur Orgel der Groten Kerk.\u00a0 Bei der Gelegenheit kann man seine Sprachkenntnisse ein wenig erweitern: Hoofd hei\u00dft Haupt, oud hei\u00dft alt. Irgendwann vormittags m\u00fcssen wir uns leider von dieser Stadt trennen, denn unser Weg f\u00fchrt uns nach Bergen op Zoom. Die Zoom ist ein kleiner Flu\u00df, der n\u00f6rdlich der Stadt Bergen in die Schelde flie\u00dft.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><a style=\"color: #003366;\" href=\"http:\/\/www.grotekerkbreda.nl\/de-kerk\/muziek\/orgel\/\">Orgel der Groten Kerk zu Breda\u00a0<\/a><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"> <span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1128\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ9-e1571472440299.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"232\" \/>Freitag:<\/strong> \u00a0 \u00a0 Wir fahren knapp 10 km bis Etten-Leur, ein Ort, dessen Name sich mir bei der Suche nach Herbergen intensiv eingepr\u00e4gt hat.\u00a0 Es ist ein kleiner Ort mit Bahnstation, durch den wir auf dem R\u00fcckweg wiederum per Bahn durchfahren werden. Wie gut, dass das noch ein paar Tage Zeit hat.\u00a0 Wir passieren auch einen Segel-Flughafen von Breda, der ziemlich weit drau\u00dfen liegt, genauer gesagt, zwischen Breda und Roosendaal. Kaum haben wir den Flughafen passiert, m\u00fcssen wir uns ganz schnell nach einer Unterstellm\u00f6glichkeit umsehen. Vor Ablauf einer halben Stunde kommen wir hier nicht weg.\u00a0 So halb nass verlassen wir unser Baumdach, kommen bald in Roosendaal an. Heute k\u00f6nnen wir uns einige Pausen leisten, denn wir haben nur 45 bis 50 km. Bei den meisten Strecken z\u00e4hlt man besser 10 % der Kilometer dazu, weil die Messungen im Internet stets knapper sind als die Wirklichkeit. Hier halten wir an einem Caf\u00e9 an, das gegen\u00fcber einem interessanten Haus liegt:\u00a0 auf dem Haus befinden sich Metall-Plastiken von blasenden Musikern auf dem Dach: Trompetern, Posaunisten, Hornbl\u00e4sern und mehr. So allm\u00e4hlich k\u00f6nnen wir die Fotoapparate wieder herausholen, jetzt wirds f\u00fcr die n\u00e4chsten Stunden trocken.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1129\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ10-e1571472487811.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"232\" \/>Die andere H\u00e4lfte der Strecke fahren wir von den Sonnenstrahlen gew\u00e4rmt und getrocknet unseren vorgezeichneten Weg nach Bergen op Zoom.\u00a0 Die N\u00e4he des Meeres wird immer sp\u00fcrbarer, der Gegenwind ist jetzt schon ordentlich stark. Schon beinahe ausgeruht kommen wir in der Stadt Bergen op Zoom an, und das schon um knapp 15:30 h. \u00a0 Die Stadt gef\u00e4llt mir auf Anhieb super, mag es an den Hinweisschildern: links nach Antwerpen, rechts nach Rotterdam liegen: hier f\u00fchle ich mich direkt wohl. Antwerpen, die Stadt, die ich vor zwei Jahren besuchte, liegt auch nur noch 30 km s\u00fcdlich von hier entfernt, Rotterdam noch 56 km nordwestlich.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Der Baustil der Bergener H\u00e4user erinnert mich auch direkt an die H\u00e4user von Antwerpen mit ihren gro\u00dfen imposanten farbigen Haust\u00fcren und den Ornamenten \u00fcber dem Eingang.\u00a0 Unser Hotel ist diesmal das Bahnhofshotel bzw. Stationshotel, es ist alles in Ordnung. Ich hatte ein anderes, wesentlich schlimmeres in Erinnerung, was mit diesem nicht zu vergleichen ist.\u00a0 Wir machen uns beruhigt zufu\u00df auf den Weg durch die h\u00fcbsche Stadt und sind durch die Anwesenheit netter Leute um uns herum direkt gut gelaunt. Diesmal darf es wieder ein griechisches Restaurant sein, wo wir gem\u00fctlich mit Blick auf den Markt drau\u00dfen sitzen k\u00f6nnen, bei bestem Ouzo aus dem Hause und einer ausgesuchten Grillplatte.\u00a0 Aber wie Tzaziki geschrieben wird, habe ich mir leider nicht merken k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1130\" aria-describedby=\"caption-attachment-1130\" style=\"width: 350px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1130 size-full\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ11-e1571472546132.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"232\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1130\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12px;\">am Schelde-Rijn-Kanal <\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><strong>Samstag:<\/strong> \u00a0 Am besten fr\u00fchst\u00fccken wir einigermassen zeitig, denn heute betr\u00e4gt unsere Etappe nach Middelburg schneidige 68 bis 72 km: gegen den Wind versteht sich.\u00a0 Das Fr\u00fchst\u00fccks-Buffet ist daf\u00fcr auch reichhaltig genug ausgestattet: mit R\u00fchrei, Hagelslag, Joghurt, Brot und Br\u00f6tchen, vielf\u00e4ltigem Belag, werden wir die ersten 30 km im Nu erobern.\u00a0 Diesmal fahren wir direkt auf den Schelde-Rijn-Kanal zu, der es den Transportschiffen erm\u00f6glicht, zwischen Antwerpen und Rotterdam zu fahren bzw. Rotterdam zu umgehen und direkt rheinaufw\u00e4rts fahren zu k\u00f6nnen.\u00a0 Antwerpen liegt an der Schelde und Rotterdam am Rijn (Rhein). Hier weht einen der Wind regelrecht aus dem Sattel. Wir wenden uns dann s\u00fcdlicherseits, weil wir die Br\u00fccke queren, die ca. 10 km s\u00fcdlich vor uns liegt.\u00a0 Die Schafe neben uns st\u00f6rt der Wind \u00fcberhaupt nicht, sie futtern sich an dem Gras dick und rund. Der Anblick des Kanals, der Wiesen und der Schafe l\u00e4sst mein Herz wieder h\u00f6her schlagen. Noch heute erreichen wir die s\u00fcdlichste Zunge (=Tonge) von Zeeland, und ein bisschen Sonne tut uns und unseren Fotos ganz gut.\u00a0 Der Weg geht jetzt \u00fcberwiegend an einer Bundesstra\u00dfe entlang: so kommen wir am schnellsten zum Ziel. Ab und zu finden wir eine M\u00f6glichkeit, mal eben die Lungen zu verschnaufen, ein Schl\u00fcckchen zu trinken, denn der heutige Sport geht ordentlich an die Kondition. Wegen der einen oder anderen schwarzen Wolke verzichten wir heute auch darauf, Umwege in Meern\u00e4he zu fahren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1131\" aria-describedby=\"caption-attachment-1131\" style=\"width: 350px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1131 size-full\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ12-e1571472608304.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"232\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1131\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12px;\">Blick auf Burghamstede Zeeland<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Zwischendurch fahren wir dicht an einem ALDI Nord vorbei, wo wir uns f\u00fcr noch knapp die H\u00e4lfte der Strecke versorgen k\u00f6nnen.\u00a0 Mit schwerem Gep\u00e4ck, zumindest f\u00fcr mich mit meiner soeben ergatterten Kilot\u00fcte Minz-Bonbons, bahnen wir uns den weiteren Weg geradeaus.\u00a0 So geraten wir allerdings auch auf eine Stra\u00dfe, die f\u00fcr uns Radfahrer zu befahren verboten war und wir werden nat\u00fcrlich ordentlich behupt, bis wir die Stra\u00dfe verlassen und versuchen, einen Landwirtschaftsweg ausfindig zu machen, der uns in einen s\u00fcdlichen Vorort von Goes bringt.\u00a0 Aber die jungen Holl\u00e4nder sprechen kein Deutsch mehr, und auch viel zu wenig englisch, so dass die Verst\u00e4ndigung durch Handzeichen f\u00fcr uns nur bedeutet: den Weg zur\u00fcckzufahren und auf der anderen Stra\u00dfenseite weiter zu kommen. So isses und so finden wir unseren Weg. Die Wege \u00fcber Br\u00fccken sind schon ordentlich windig, und da merke ich die ordentliche Marathon-Kondition von Bettina, und auch die 14 Jahre weniger Alter, wie behende sie den Wind nimmt.\u00a0 Jetzt fahren wir wieder auf meinem Track, der uns zuversichtlich nach Middelburg bringt. Die letzte Pause mit einem wohlverdienten Kaffee nehmen wir so ca. 12 km vor Middelburg. Es ist wiederum unsere Pausenzeit von 14 Uhr, und diesmal stimmen Timing und gef\u00fchlte Kilometer prima \u00fcberein, so dass auch der Rest locker zu \u00fcberblicken ist. Pl\u00f6tzlich passieren wir ein Schild: Middelburg 6 km &#8211; sind wir happy in diesem Moment.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1132\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ13-e1571472653830.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"232\" \/>Bald haben wir es geschafft.\u00a0 Mit meinen Radm\u00e4dels Marlene und Monika war ich schon einmal hier, so dass ich die \u00d6rtlichkeiten auf Anhieb wieder erkenne.\u00a0 Ist das herrlich. Die Tour war gut, aber jetzt bin ich erst mal pausenreif f\u00fcr heute. Das Hotelpersonal nimmt uns sehr freundlich auf, hei\u00dft uns herzlich willkommen.\u00a0 Wir beziehen aber auch ein wirklich sch\u00f6nes Zimmer: hier stimmt mal wieder alles. Und da wir gestern abend keine weitere Bleibe f\u00fcr Domburg gefunden haben, fragen wir morgen nach, ob wir noch eine Nacht dranh\u00e4ngen k\u00f6nnen.\u00a0 Es sind nur noch 11 km bis nach Domburg &#8211; die k\u00f6nnten wir abends auch wieder zur\u00fcckfahren, bevor wir in Domburg 130 Euro f\u00fcr eine Nacht ausgeben? Klingt irgendwie gut. Hier zahlen wir jetzt 100 Euro. Gleich gehts wieder zufu\u00df in die Stadt Middelburg, wir sind ganz gespannt darauf, wo wir uns zum Abendrot niederlassen.\u00a0 Middelburg ist rund um den Stadtkern sternf\u00f6rmig mit Kan\u00e4len umgeben, die einen interessanten Blick auf die Stadtkarte gew\u00e4hren. Wir nehmen uns ein Eis aus einem vielf\u00e4ltigen Sortiment am Markt und drehen erst mal eine Runde durch die heimeligen Gassen, bis wir in der N\u00e4he der Abtei einkehren. Die Auslagen der kleinen L\u00e4den ist angenehm holl\u00e4ndisch, nicht so abh\u00e4ngig von gro\u00dfen Handelsketten wie bei uns. \u00a0 Klar gibts auch heute ein Bierchen, zu dem wir uns auch mehr Zeit lassen, denn wir m\u00fcssen ja keine Unterk\u00fcnfte oder Tracks planen. Es sind nur noch 11 km bis Domburg, und die finden wir mit der Nase gegen den Wind.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1133\" aria-describedby=\"caption-attachment-1133\" style=\"width: 180px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1133 size-full\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ14-e1571472695293.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"320\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1133\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-size: 12px; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Vuurtoeren bei Domburg Westkapelle<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><strong>Sonntag:\u00a0<\/strong> Und nicht nur der Name des Wochentags strahlt vor Sonne:\u00a0 der ganze Tag wird sonnig ! Wir haben auch Gl\u00fcck, unsere Packtaschen hier lassen zu k\u00f6nnen, um nur mit dem N\u00f6tigsten nach Domburg aufzubrechen.\u00a0 Dort werden wir heute ein Paar aus unserer musikalischen Heimat treffen: Hansgeorg und Doris, unsere Chorleitung des Posaunenchors und des Querfl\u00f6tenkreises der evangelischen Kirche D\u00fcsseldorf-Garath.\u00a0 Wir wussten doch, dass die beiden sich um diese Zeit hier aufhalten. Um so gr\u00f6\u00dfer war die \u00dcberraschung, dass wir tats\u00e4chlich unsere R\u00e4der in Domburg vorf\u00fchren, unser Vorhaben durchgezogen haben, ohne auch nur einen Meter mit dem Zug hinterlegt zu haben.\u00a0 Das war einfach klasse, wir hatten eine sch\u00f6ne Zeit, eine gute Strecke, und viel Spa\u00df miteinander. Wir bleiben ein gutes St\u00fcndchen mit den Beiden zusammen, holen uns noch ein paar Tipps f\u00fcr guten Aussichten aufs Meer sowie fahrbare Wege direkt am Wasser.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"> <span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1134\" aria-describedby=\"caption-attachment-1134\" style=\"width: 350px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1134 size-full\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ15-e1571472820481.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"197\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1134\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12px;\">Vlissingen Hafen<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Am liebsten w\u00fcrden wir die Zeit heute anhalten, wir flanieren auf dem Sandstreifen, mal ganz nah am Wasser, oder mit den F\u00fcssen im Wasser, mal fahren wir ein St\u00fcck auf dem Noordseeradweg LF1, halten wieder an, setzen uns in die Sonne, aber die Mittagsstunde geht in den Nachmittag\u00a0<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">und auch der Nachmittag in den Abend \u00fcber, so dass wir irgendwann \u00fcber Westkapelle und Zoudelande auf relativ kurzem Weg zur\u00fcck nach Middelburg fahren. Wir passieren den Leuchtturm = Vuurtooren Noorderhoofd am westlichsten Punkt der Landzunge.\u00a0 Es ist bemerkenswert, wie sehr man die \u00c4nderung der Windrichtung ein paarhundert Meter nach Passieren des Leuchtturms sp\u00fcrt. Eben kam er noch von vorne, jetzt von hinten. Irgendwie ist im Moment nach Erreichen des Ziels kein weiteres Ziel in der N\u00e4he,\u00a0<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">so dass die Stimmung schon wieder in Richtung Heimat schwankt.\u00a0 Schade: morgen m\u00fcssen wir wieder zur\u00fcck, dabei ging doch alles so schnell.\u00a0 Es ist schon bezeichnend, dass man manchmal die Zeit mit einer Sanduhr misst:\u00a0 sie zerrinnt wirklich wie Sand, wenn man sie festhalten will. Am liebsten w\u00fcrde ich jetzt den gesamten LF1 bis nach Texel hochfahren.\u00a0 Ich glaube, das verschiebe ich mal bis zum n\u00e4chsten Besuch. Der LF1 f\u00fchrt n\u00e4mlich geradewegs am Wasser entlang \u00fcber alle Landzungen, \u00fcber die altbekannten Badeorte Scheveningen, Katwijk, Noordwijk, Castricum bis hoch in den Norden.\u00a0 Und dieses Wetter w\u00e4re geradezu einladend, seinem Ruf zu folgen. Aber: wir haben ja beide nur Urlaub.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1136\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DZ16-e1571473211116.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"197\" \/>Am Montag reisen wir 10 km von Middelburg nach Vlissingen, einer sehr lebendig wirkenden Hafenstadt. Wir haben noch viel Zeit, bis wir um zwei Uhr in den Zug nach Roosendaal zu steigen, so tasten wir noch ein wenig die Stadt ab, die Hafengegend,\u00a0 suchen nach dem Bahnhof, der in der N\u00e4he des F\u00e4hranlegers nach Belgien liegt, trinken noch ein K\u00e4ffchen mit Blick auf die belgische K\u00fcste, auf die Containerschiffe, die ihren Weg in den Norden fahren. Um kurz vor zwei sehe ich mich mit Fahrkartenautomaten konfrontiert, f\u00fcr deren Benutzung ich die Hilfe eines kompetenten Bahnbeamten ben\u00f6tige.\u00a0 Das Dickicht des Automaten ist zu dicht, um schnell eine Fahrkarte f\u00fcr mich plus Fahrrad zu ergattern. Bettina geht es genauso. So verabschieden wir uns vom Meer, um den R\u00fcckweg per Bahn anzutreten, der durch viele St\u00e4dte f\u00fchrt, die wir mit dem Rad gekommen sind. Auch das hat seinen Reiz, einige Details der Reise wiederzuerkennen. Radfahren hat was.\u00a0 Es war gut, dass wir die Reise gemacht haben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">Tot ziens, Holland &#8211; bis bald !<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px; color: #003366;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bettina und ich planen f\u00fcr den August 2017 eine Radtour ohne Benutzung \u00f6ffentlicher Verkehrsmittel von D\u00fcsseldorf nach Domburg an die<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[4],"tags":[13],"class_list":["post-42","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wochentouren","tag-lf13"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42"}],"collection":[{"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=42"}],"version-history":[{"count":58,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1341,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/42\/revisions\/1341"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=42"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=42"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=42"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}