{"id":474,"date":"2018-09-01T11:53:32","date_gmt":"2018-09-01T11:53:32","guid":{"rendered":"https:\/\/pedaljunkie.de\/?p=474"},"modified":"2019-10-20T13:50:25","modified_gmt":"2019-10-20T13:50:25","slug":"thueringen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pedaljunkie.de\/?p=474","title":{"rendered":"Th\u00fcringen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><strong>Mittwoch, 04.07.2018<\/strong>\u00a0 Ankunft in Bad Blankenburg Th\u00fcringen<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-909\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH1-e1570790915310.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Am Bertha-von-Suttner-Platz, dem s\u00fcdlichen Eingang\u00a0 am Hauptbahnhof D\u00fcsseldorf kommen wir zusammen, um gemeinsam mit dem Intercity nach Erfurt und dort weiter nach Bad Blankenburg zu reisen, wo wir eine knappe Woche miteinander verbringen werden.\u00a0 Die Deutsche Bundesbahn hat sich f\u00fcr heute entschieden, die Wagenreihung am Intercity zu \u00e4ndern.\u00a0 Michael und Volker versp\u00fcren den richtigen Riecher, am eigentlichen Ende des Zuges auf denselbigen zu warten, was auch genau richtig ist.\u00a0 Die Ansage f\u00fcr die \u00c4nderung der Wagenreihung erfolgt ausschlie\u00dflich f\u00fcr die erste Klasse.\u00a0\u00a0 Das Einsteigen und Aufh\u00e4ngen der R\u00e4der klappt vorz\u00fcglich.\u00a0 Unterwegs an den weiteren Bahnhofsstationen sehen wir immer wieder Radfahrer, die zum anderen Ende des Zuges eilen,\u00a0 weil sie vom sogenannten &#8222;Normalzustand&#8220; ausgehen, der sich zunehmend zum &#8222;Ausnahmezustand&#8220; entwickelt.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-910\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH2-e1570790971345.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Mit einer 20-min\u00fcten Versp\u00e4tung erreichen wir Erfurt und kommen per RB 23 am Nachmittag in Blankenburg an, wo Rita und Klaus, die soeben aus Hamburg eingetroffen sind, uns entgegenkommen.\u00a0 Die Wiedersehensfreude ist wie immer gro\u00df und wird heute ausgiebig mit guten Getr\u00e4nken und reichhaltigem Essen gefeiert.\u00a0 Dabei stellen wir fest, dass 40 Prozent unserer 10-Teilnehmer-Truppe Dauerkarten beim Musikfestival in Rudolstadt gebucht haben, und 60 Prozent mit R\u00e4dern angereist sind und nat\u00fcrlich in die Pedale treten wollen.\u00a0 Von diesen 60 % bzw. 6 Radlern sind 4 motorisiert und 2 Radler mit Mountainbike bzw. Trekkingrad ausgestattet.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-912\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH4-e1570791008106.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Donnerstag, 05.07.2018<\/strong>:\u00a0 <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">6:30 h Fr\u00fchgymnastik unter Volkers Fittichen:\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"> langsam warmlaufen, r\u00fcckw\u00e4rts laufen,\u00a0 beim Laufen drehen, gr\u00e4tschen, beim Gr\u00e4tschen langsam Richtung Boden absinken, langsam l\u00f6sen und wieder hoch.\u00a0 Gleichgewichts\u00fcbungen:\u00a0 der Yoga-Baum.\u00a0 H\u00fcft- und Beckenboden-gymnastik.\u00a0 Und noch vieles mehr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">\u00dcbungen zu zweit: zwei \u00dcbende stellen sich gegen\u00fcber &#8211; \u00a0rechtes Bein hoch:\u00a0 der Partner nimmt jeweils das rechte Bein des Gegen\u00fcbers in die linke Hand:\u00a0 dabei drehen und tanzen \ud83d\ude00 \ud83d\ude00 \ud83d\ude00\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-911\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH3-e1570790992444.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Gegen\u00fcberstellen und dem Partner am rechten Ellbogen festhalten:\u00a0 kr\u00e4ftig ziehen. Wechsel auf den linken Arm.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">Partner stehen R\u00fccken an R\u00fccken aufrecht, haken gegenseitig die Arme ein und gehen R\u00fccken an R\u00fccken haltend in die Hocke &#8211;\u00a0 \ud83d\ude00 \ud83d\ude00 \ud83d\ude00\u00a0 \u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">Boden\u00fcbungen im Sitzen:\u00a0 Beine hoch, 10mal nach links drehen, 10mal nach rechts drehen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">Um sieben Uhr gibt\u2019s Fr\u00fchst\u00fcck:\u00a0 ein reichhaltiges Buffet wartet auf unseren Verzehr.\u00a0 Unser 60%-Getr\u00e4nk:\u00a0 1 Pott Kaffee-Kakao.\u00a0 R\u00fchrei, Br\u00f6tchen, M\u00fcsli, Kuchen:\u00a0 alles steht bereit.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-913\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH5-e1570791024835.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Ab 9:00 Uhr schwingen wir uns auf die R\u00e4der Richtung Rudolstadt, die Stadt, die in den n\u00e4chsten Tagen jeweils ca. 30.000 Besucher z\u00e4hlt, und das bei einer Einwohnerzahl von 9.000.\u00a0 Es ist bereits warm und wird mit jeder Stunde zunehmend dr\u00fcckend schw\u00fcl.\u00a0 In Rudolstadt werden die B\u00fchnen aufgebaut, ab 10 Uhr wird bereits Einlass in den Heine-Park gew\u00e4hrt.\u00a0 Dauerkarten sind allerdings schon lange ausverkauft \u2013 aber man kann f\u00fcr ein Tagesticket anstehen. Wer eine Dauerkarte besitzt, kann ein B\u00e4ndchen ergattern und die Schranken passieren.\u00a0 \u00a0Die 60%-Gruppe hat sich entschieden, die R\u00e4der zu bewegen, und so setzen wir uns vor Mittag noch in Bewegung zur\u00fcck Richtung Hotel.\u00a0 Auf diesem Weg entdecken wir die Landmolkerei Herzgut, die jeden Tag 200.000 Liter Milch verarbeitet.\u00a0 Eine frische Buttermilch oder ein Frozen Yogurt ist uns im Moment herzlich willkommen. Schade nur, dass wir keinen K\u00fchlschrank im Hotelzimmer haben, sonst h\u00e4tten wir auch von dem reichhaltigen K\u00e4seangebot Gebrauch gemacht, zum Beispiel von den \u201eSchwarzatalern\u201c.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-914\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH6-e1570791043627.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>\u00dcber uns schwebt eine einzige schwarze Wolke und regnet sich \u00fcber unseren K\u00f6pfen aus.\u00a0 Der Regen durchdringt zwar unsere Kleidung, aber auf dem n\u00e4chsten zu fahrenden Kilometer Richtung Hotel trocknet die N\u00e4sse komplett aus.\u00a0 Wir treffen uns nach Ankunft eine Stunde sp\u00e4ter zu einer 20-km-Tour \u2013 24 km sind wir bisher gefahren \u2013 an der Schwarza entlang nach Schwarzburg.\u00a0\u00a0 Die Luft f\u00fchlt sich gewittrig an, w\u00e4hrend wir auf das Schweizer Haus zufahren, um hier zum Kaffee einzukehren.\u00a0 Das Schweizer Haus steht an der Bundesstra\u00dfe zwischen Bad Blankenburg und Schwarzburg auf 2\/3-H\u00f6he, die Steigung zwischen beiden Orten betr\u00e4gt ca. 89 H\u00f6henmeter,\u00a0 in den Muskeln kaum zu sp\u00fcren.\u00a0 Dann kehren wir wieder in den Wald an die Schwarza zur\u00fcck und bemerken hinter uns einen Himmel so schwarz wie der Ortsname.\u00a0 Das Gewitter wird uns auf den letzten 3,6 km eventuell einholen. Ab und zu bleiben wir stehen, um die unterschiedlichen Flu\u00dfgeschwindigkeiten der Schwarza zu bewundern:\u00a0 das Wasser reicht nicht tief, daf\u00fcr sind an einigen Stellen gr\u00f6\u00dfere Granitsteine stufenf\u00f6rmig aufgeschichtet, die den Flu\u00df aufw\u00fchlen.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-915\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH7-e1570791065500.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>In Schwarzburg angekommen beobachten wir Goldw\u00e4scher im Flu\u00df Schwarza, die hier gem\u00e4\u00df Anzeigetafel ab 15:00 h ihr Gold suchen d\u00fcrfen.\u00a0 Hoch oben im Ort g\u00e4be es noch eine Burg und einen Kaisersaal zu besichtigen.\u00a0 Angesichts des Wetters werden wir heute nicht mehr dort oben auf weitere 100 H\u00f6henmeter hochklettern.\u00a0 Eine Dorfkirche, deren Dachspitze mit einer goldenen Kugel versehen ist, steht uns mit einer einladenden Geste von Albrecht D\u00fcrer f\u00fcr alle Radfahrer in Th\u00fcringen offen:\u00a0 \u201eWillst Du wissen, was Sch\u00f6nheit ist, gehe hinaus in die Natur: dort findest Du sie \u201e .\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-916\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH8-e1570791089699.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>So allm\u00e4hlich treten wir den R\u00fcckweg an.\u00a0 Auf halber Strecke bleibt es uns nicht erspart, die Regenkleidung aus den Packtaschen zu holen.\u00a0 Ferdi f\u00e4hrt schon mal ein St\u00fcck vor, Birgit und Volker bleiben noch ein paar Meter zur\u00fcck.\u00a0 Mit einem Male hat sich die Landschaft ver\u00e4ndert:\u00a0 wo wir vor zwei Stunden noch bequem durchradeln konnten, liegt der erste m\u00e4chtige, entwurzelte Baum, die Krone vom Stumpf getrennt, quer auf dem Weg.\u00a0 Erschrocken dar\u00fcber, was sich wohl vor einer halben Stunde hier abgespielt hat, versuchen wir unsere R\u00e4der seitlich des Weges abw\u00e4rts durch das Gestr\u00fcpp zu schieben.\u00a0 Auf der anderen Seite des Baumes stehen einige einheimische Damen, die uns helfen, uns mit den R\u00e4dern wieder heraus zu helfen.\u00a0 Schlamm, N\u00e4sse, rutschiger Untergrund macht es uns unm\u00f6glich, das erste Elektro-Fahrrad alleine hoch zu hieven.\u00a0 Dann ziehen wir ein Fahrrad nach dem anderen am Vorderrad aus dem Unterholz, H\u00e4nde reichend, bis wir alle oben sind, und sehen uns best\u00fcrzt die Szene an:\u00a0 wir sind Gott lob \u2013 nicht schon vor einer halben Stunden hier im Chaos versunken.\u00a0 Auf dem n\u00e4chsten zu passierenden Kilometer liegen noch 6 weitere B\u00e4ume quer, nicht ganz so wuchtig, f\u00fcr deren Umrundung wir nicht ganz so tief hinunter steigen m\u00fcssen.\u00a0\u00a0 Ein undurchdringliches Dickicht an Geh\u00f6lz liegt hinter uns, wo ein Sturm eine breite Schneise geschlagen hat.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-917\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH10-e1570791102741.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Ein paar Tage sp\u00e4ter passieren wir diese Stelle noch einmal auf der Stra\u00dfe und stellen fest, dass der Flu\u00df und auch die Stra\u00dfe an dieser Stelle in eine langgezogene Kurve gehen, wo der Wind m\u00f6glicherweise die Baumkronen aus den St\u00e4mmen gedreht hat.\u00a0\u00a0 Der Schrecken sitzt tief, als wir zum Hotel zur\u00fcckfahren,\u00a0 den Blick st\u00e4ndig nach oben gerichtet, die Ohren weit ge\u00f6ffnet, ob noch irgend welches Knarren oder Knacken zu h\u00f6ren ist.\u00a0 Im Trockenen angekommen, erz\u00e4hlen wir den ganzen Abend dar\u00fcber\u00a0 und vergleichen unsere Fotos.\u00a0 Wr hatten Gl\u00fcck, dass bei dem noch lose h\u00e4ngenden Ge\u00e4st nicht noch weiteres Holz herunter gekommen ist, w\u00e4hrend wir die Schneise passierten.\u00a0\u00a0 Unsere Musikfestival-Besucher kommen sp\u00e4t und durchn\u00e4sst zur\u00fcck, denn der Regen h\u00f6rt vor Mitternacht nicht mehr auf.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><strong>Freitag, 06.07.2018 &#8211;\u00a0 Saale abw\u00e4rts nach Uhlst\u00e4dt<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-918\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH11-e1570791119666.jpg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"263\" \/>Heute bewegen wir uns mit dem Strom Richtung Rudolstadt, auf unserem Radweg l\u00e4ngs der Schwarza, die auf H\u00f6he eines Chemieparks in die Saale flie\u00dft.\u00a0 Auch den Chemiepark mit seinen quasi neuen blanken Rohren durchqueren wir l\u00e4ngs auf dem Weg zur Saale.\u00a0\u00a0 Dort befindet sich eine Reihe \u00e4lterer Leitungsrohre, die nicht mehr so gut anzusehen sind.\u00a0 Vor dem Bahnhof wird der Radweg ein wenig eng und f\u00fchrt unter einer sehr niedrigen und engen Unterf\u00fchrung auf die andere Bahnseite.\u00a0 Eine Reihe historischer H\u00e4user schm\u00fccken die Stadt, und ein paar Meter hinter dem Bahnhof sieht man auf einer Anh\u00f6he das Schlo\u00df Henrichenburg,\u00a0 in deren S\u00e4len heute und in den n\u00e4chsten Tagen eine Reihe von Konzerten geboten werden.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-919\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH12-e1570791134816.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Zwei Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccken f\u00fchren \u00fcber die Saale in den Heinrich-Heine-Park &#8211; wir nehmen die \u00f6stliche von beiden, um die Stadt s\u00fcd\u00f6stlich Richtung Catharinau zu verlassen.\u00a0 Sobald wir wieder l\u00e4ndlich fahren, entdecken wir eine Menge kleiner Fr\u00f6sche, die von der Saale aus die hoch gelegene Stra\u00dfe auf die Felder \u00fcberqueren: wir bremsen auch f\u00fcr kleine Fr\u00f6sche !\u00a0 Soweit das Auge reicht, bl\u00fchen rechts und links der Stra\u00dfe Kornblumen auf den Feldern, lassen die Felder blau schimmern,\u00a0 zwischen dem Korn und unter der Sonne ein wunderbarer Anblick.\u00a0\u00a0 In Catharinau duftet ein Stall besonders l\u00e4ndlich und dort h\u00e4ngt ein Hinweisschild, das Volker auf dem R\u00fcckweg entdeckt.\u00a0\u00a0 Aber von nun an geht&#8217;s bergauf, bis Kolkwitz einigermassen peu \u00e0 peu.\u00a0 In Kolkwitz an der Kirche\u00a0 wird Klaus&#8216;\u00a0 Hinterrad erst mal ordentlich aufgepumpt und eine Schraube festgezogen.\u00a0\u00a0 Die H\u00e4nde werden anschlie\u00dfend mit Brunnenwasser ges\u00e4ubert. Klaus hat nat\u00fcrlich auch seinen &#8222;Feuerl\u00f6scher&#8220; mitgebracht, aus dem man leckere Sachen probieren kann, aber leider ist es zum Schmaus nicht gekommen, weil 50 % unserer 60%-Gruppe noch nicht darauf eingestellt war:\u00a0\u00a0 ich geh\u00f6re da eher zu den anderen 50% .\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-920\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH13-e1570791153304.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Nach der kurzen Pause im Dorf Kolkwitz mit seinen h\u00fcbschen Fachwerkh\u00e4usern f\u00fchrt der Weg weiter zur Burg Wei\u00dfen, das hei\u00dft weiter hoch, und zwar ordentlich hoch.\u00a0 Ich sp\u00fcre meine Kette rumpeln, die am Vortag ziemlich viel Schlamm abgekriegt hat.\u00a0\u00a0 Und doch schaffe ich die 10-%ige Steigung ohne abzusteigen.\u00a0 Oben auf der Burg angekommen, bietet sich uns ein Blick \u00fcber\u00a0 herrliche Th\u00fcringer H\u00fcgel\u00a0 &#8211; die Luft ist so gut wie zuletzt vor 40 Jahren in D\u00fcsseldorf.\u00a0\u00a0 Nach Uhlst\u00e4dt fahren wir die die gleichen H\u00f6henmeter wieder herunter, zun\u00e4chst an die Saale.\u00a0 Hier finden wir auch einen Laden, wo ich Silikon-Spray\u00a0 f\u00fcr meine Rumpelkette bekomme &#8211; die letzte \u00d6lung ist schon eine Weile her.\u00a0\u00a0 Ab jetzt tritt es sich wieder viel ruhiger.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-921\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH14-e1570791173888.jpg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"263\" \/>Ein Fl\u00f6\u00dfermuseum findet sich unten an der Saale:\u00a0\u00a0 drau\u00dfen steht ein steinerner Backofen, zwei Loren f\u00fcr Kohletransporte, ein Wanderer mit Stab, ein \u00fcberdachter Grill, der im Moment genutzt wird, eine Linde, unter der eine Bank steht.\u00a0\u00a0\u00a0 Wir \u00fcberlegen, ob wir noch weiterfahren oder ob einige unter uns lieber die Sauna nutzen wollen und kehren \u00fcber die gleiche 10%ige Steigung wieder auf den Saale-Radweg zur\u00fcck nach Wei\u00dfen und \u00fcber Kolkwitz Richtung Catharinau.\u00a0 Klaus gibt mir dank seines Motors ein wenig R\u00fcckenwind, so dass ich zum erstenmal sp\u00fcre, wie kr\u00e4ftig die Unterst\u00fctzung von Elektror\u00e4dern bei einer Steigung ist:\u00a0 prinzipiell verf\u00fchrerisch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-922 alignright\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH15-e1570791186481.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Bald befinden wir uns wieder in Catharinau auf H\u00f6he des l\u00e4ndlich duftenden Stalls, als Volker ein Schild bemerkt:\u00a0 Rosels Partyservice &#8211; Th\u00fcringer Backspezialit\u00e4ten.\u00a0 Was es damit auf sich hat, wollen wir doch nun erfahren.\u00a0 Wir fahren ein Str\u00e4\u00dfchen hoch, durch ein schmiedeeisernes Tor, aber es ist keine B\u00e4ckerei zu sehen.\u00a0 Wir gelangen in einen Hof, sehen uns um und klopfen an einer T\u00fcr.\u00a0 Eine Dame erscheint und fragt uns, &#8222;was wir wollen&#8220;.\u00a0 Volker:\u00a0 Sind Sie die Rosel?\u00a0 Die Dame:\u00a0 Ja, was wollen Sie?\u00a0 Volker:\u00a0 Kann man bei Ihnen Backspezialit\u00e4ten kaufen?\u00a0\u00a0 Rosel:\u00a0 nein,\u00a0 ich backe nur auf Bestellung.\u00a0 Ach, Sie wollten nur naschen?\u00a0\u00a0 Ich stelle Ihnen eine Auswahl zusammen, aber Kaffee kann ich Ihnen jetzt nicht bringen.\u00a0\u00a0 Wir:\u00a0 macht nichts, au ja, prima, vielen Dank.\u00a0 Wir warten ein paar Minuten, und dann kommt Rosel mit einem Tablett der feinsten Gaumenschmaus-Spezialit\u00e4ten:\u00a0 Nu\u00dfkuchen, Mohnkuchen, Schokoladenkuchen, Sahneh\u00e4ppchen in den unterschiedlichsten Geschmackrichtungen, mit G\u00f6tterspeise, mit ros\u00e9 Zuckerguss:\u00a0 einfach himmlisch.\u00a0\u00a0 Als wir das Tablett zur\u00fcckbringen, ist Rosel bereits wieder t\u00e4tig,\u00a0 ihre H\u00e4nde sind voll Teig.\u00a0 Wir bedanken uns herzlich:\u00a0 das war eine \u00dcberraschung,\u00a0 \u00fcber die wir noch lange nachdenken.\u00a0\u00a0 Dann passieren wir wieder die sch\u00f6nen blauen Felder und h\u00f6ren dank des Westwindes Kl\u00e4nge vom Rudolst\u00e4dter Musikfestival.\u00a0\u00a0 In der Stadt selbst herrscht nun lebendiges Treiben.\u00a0 Pro Tag kommen ca. 33.000 G\u00e4ste in die Stadt, deren Bahnhofsstra\u00dfe wir nun irgendwie passieren m\u00fcssen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-923\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH16-e1570791202814.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Wieder an der Saale, naschen wir ein paar Kirschen vom Baum und genie\u00dfen noch einmal das Frozen Yogurt von Herzgut.\u00a0\u00a0\u00a0 Zudem haben wir heute noch Gl\u00fcck, unser Lieblings-Restaurant: den Magdeburger Hof in Bad Blankenburg besuchen zu k\u00f6nnen, eine einmalige Gelegenheit w\u00e4hrend unserem hiesigen Aufenthalt.\u00a0\u00a0 Dieser heutige Tag war einfach klasse, zumal ich im Magdeburger Hof zuf\u00e4llig meinen absoluten Lieblings-Scotch:\u00a0 Ardbeg Ten, entdecke, und den sch\u00f6nen Abend damit abrunden kann.\u00a0 Ardbeg ist auf der west-schottischen Insel Islay eine der drei bekanntesten Whiskey-Brennereien, und ich freue mich, dass ich diesen reinen Zehnj\u00e4hrigen hier geniessen kann.\u00a0 Auf einer gro\u00dfen Leinwand bekommen wir ein Fu\u00dfballspiel der WM 2018 zu sehen:\u00a0 Belgien : Brasilien \u2013 w\u00e4hrend eine Jugendgruppe lautstark f\u00fcr Brasilien br\u00fcllt, br\u00fcllen wir f\u00fcr Belgien zur\u00fcck und kommentieren jeden Tritt in die richtige Richtung, mit Erfolg, wie sich gezeigt hat.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-924\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH17-e1570791234721.jpg\" alt=\"\" width=\"285\" height=\"380\" \/>Samstag, 07.07.2018 &#8211;\u00a0 Saale aufw\u00e4rts nach Saalfeld <\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">Ein sonniger Tag beginnt wie gewohnt mit der Fr\u00fchgymnastik um 06:30 Uhr und dem Fr\u00fchst\u00fcck.\u00a0 F\u00fcr meinen R\u00fccken ist die Fr\u00fchgymnastik besonders wichtig, weil sie alle Bein-, Rumpf- und Nackenmuskeln st\u00e4rkt.\u00a0 Eine Stunde nach dem Fr\u00fchst\u00fcck finden wir uns vor dem Hotel, um festzustellen, welcher Weg uns heute nach Saalfeld f\u00fchrt.\u00a0 Es gibt einige Wege, die nach Saalfeld f\u00fchren: steile, weniger steile, an Schienen entlang, an der Saale entlang.\u00a0 Inzwischen habe ich auch eine topografische Karte auf mein Ger\u00e4t geladen und kann somit Hauptstra\u00dfen oder H\u00f6hen vermeiden.\u00a0 Aber am liebsten fahre ich immer noch meine vorbereiteten Tracks ab. Wahrscheinlich muss ich das Fahren mit Routing erst mal gr\u00fcndlich \u00fcben.\u00a0 So kann ich heute auf dem steilen Anstieg auf einer 10%igen Steigung nur dankbar sein, meine Beinmuskeln gut zu trainieren, denn die Muskulatur gedeiht hier im Th\u00fcringer Wald pr\u00e4chtig, und ich bin ganz froh, an keiner Bodenerhebung festzukleben und absteigen zu m\u00fcssen.\u00a0 Nur meine Lungenfl\u00fcgel h\u00e4ngen noch hinter den Beinmuskeln hinterher.\u00a0 Aber auch hier ist seit gestern bereits eine Steigerung eingetreten.\u00a0 Tja, man m\u00fcsste hier wohnen, um fitter zu sein.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-925\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH18-e1570791252703.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Wir sind zu fr\u00fch in Saalfeld, um durch die Stadt zu bummeln.\u00a0 W\u00e4hrend ich mich noch an einem\u00a0 Stand aufhalte, trifft die Gruppe auf einen 94-j\u00e4hrigen Herrn,\u00a0 der uns davon abr\u00e4t, den Saale-Radweg komplett zu fahren,\u00a0 \u201eda wir wahrscheinlich nicht die einzigen seien, die\u00a0 vom Rad absteigen werden\u201c.\u00a0\u00a0 Bemerkenswert fand ich einen anderen Aspekt, von dem ich nach dieser Begegnung erst erfuhr:\u00a0 dieser 94-J\u00e4hrige, der wahrscheinlich 1924 geboren wurde, war einer der 6.000 \u00dcberlebenden, die 1943 in den Stalingrader Kessel hineinmarschiert sind und dort in Gefangenschaft gerieten.\u00a0 Damals zu 110.000 Soldaten auf dem Weg war auch mein Vater, ebenfalls 1924 geboren und zu diesem Zeitpunkt 19 Jahre alt, allerdings dank eines Heimatschusses f\u00fcr den Rest des Krieges in einem polnischen Lazarett gelegen.\u00a0 Solch einen Zeitzeugen zu treffen, ist schon etwas Besonderes \u2013 wer wei\u00df, wie viele von den 6.000 \u00dcberlebenden heute noch leben?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-926\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH19-e1570791270316.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Also fahren wir bis zur Mittagszeit auf dem Saaleradweg einige Steigungen flu\u00dfabw\u00e4rts, mal 7 %, mal eine halbe 12 %ige,\u00a0 wobei uns der weitere Verlauf der Saale zu anstrengend wird.\u00a0 Wir verweilen in Reschwitz an einer Infotafel zu Karl Christoph von Lengefeld, die uns \u00fcber sein forstwirtschaftliches Prinzip der Nachhaltigkeit in der Natur informiert. Eine h\u00f6lzerne Flamme des Friedens mahnt daran, stets im Sinne des Friedens zu denken und zu handeln.\u00a0 M\u00f6glicherweise brennt diese Flamme nicht hoch genug, um Staatsleute zu erreichen, denen die Zerst\u00f6rung wichtiger ist als der Frieden, weil der Frieden nicht wettbewerbsf\u00e4hig ist. \u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">Gegen Mittag kommen wir nach \u00dcberwindung der 7%igen Steigung wieder nach Saalfeld zur\u00fcck und k\u00f6nnen uns nun \u2013 soweit es in einer Gruppe m\u00f6glich ist \u2013 in der Stadt umsehen.\u00a0 Den Marktplatz s\u00e4umen ringsum sehenswerte H\u00e4user, so das Rathaus, die Kirche, in der eine Orgel aus dem Jahre 1894, erbaut von Wilhelm Sauer aus Frankfurt\/Oder, zu sehen ist.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-927\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH20-e1570791298878.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>In einer Conditorei am Markt, an die ich mich wegen des reichhaltigen Angebots an verf\u00fchrerischen Kuchen und selbst kreierten Pralinen anl\u00e4sslich eines Besuchs von vor drei Jahren noch gut erinnern kann, nehmen wir eine Kleinigkeit zu uns, bevor wir ebenerdig an der Saale unseren R\u00fcckweg zum Hotel nehmen.\u00a0 Eine ausgedehnte Verschnaufspause am noch fr\u00fchen Nachmittag kommt mir heute sehr gelegen. \u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">In Bad Blankenburg wird es zunehmend schwierig, ein passendes Restaurant zu finden, das nicht mangels Kundschaft in den Tagen des Rudolst\u00e4dter Musikfestivals schlie\u00dft.\u00a0 So ziehen wir uns gegen Abend auch noch eine Pizza rein \u2013 bei meiner Pizza hilft Klaus dankenswerterweise noch bei einem Viertel mit, Rita schafft ihre so gerade noch alleine.\u00a0 \u00a0Aber Rita und Klaus haben auch einige Sorge um den Motor von Klaus Fahrrad:\u00a0 Ger\u00e4usche beim Treten \u2013 ist es der Motor oder nur die Kette?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-928\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH21-e1570791316533.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Sonntag, 08.07.2018 &#8211;\u00a0 Schwarzburg &#8211;\u00a0 Sitzendorf &#8211; Meura\u00a0 &#8211;\u00a0 Leibis-Lichte-Talsperre <\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">Gut ausgeschlafen f\u00e4hrt es sich besser \u2013 anscheinend war die vorletzte Nacht zu kurz, wenn man v\u00f6llig ohne Grund l\u00e4nger wach bleibt oder zu fr\u00fch wach wird.\u00a0 Das gute Fr\u00fchst\u00fcck h\u00e4lt jedenfalls bis zum fr\u00fchen Nachmittag gut vor, so dass man bis zum Abendessen mit nur kleinen H\u00e4ppchen \u00fcber die Runden kommt.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">Unterwegs auf der Stra\u00dfe Richtung Schwarzburg, stellen sich bei Klaus wieder die Fahrger\u00e4usche ein, denen sofort nachgegangen wird.\u00a0 Nachdem das Schutzblech abmontiert ist, zeigt sich, dass\u00a0 ein abgebrochenes Plastikteil des Schutzblechs zu weit in den Kettenlauf ragt und die Ger\u00e4usche verursacht. Nun herrscht \u00a0erst mal Ruhe im Tritt und ob es das einzige Problem ist, wird sich gegen Mittag zeigen.\u00a0 Wir werden also heute die Bundesstra\u00dfe nach Schwarzburg nehmen, weil der Radweg durch den Wald f\u00fcr Radfahrer und Fu\u00dfg\u00e4nger abgesperrt ist.\u00a0 Etwa 2,5 km au\u00dferhalb von Blankenburg sehen wir in einer lang gezogenen Kurve die B\u00e4ume liegen, um die wir am Donnerstag nachmittag noch herum geklettert sind.\u00a0 Wir steigen nur sehr langsam hoch, sp\u00fcren es kaum in den Muskeln.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-929\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH22-e1570791336570.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Bald schon sind wir auf der H\u00f6he des Schweizer Hauses und k\u00f6nnen die restlichen Kilometer zum Ort durch den unbeschadeten Wald fahren.\u00a0 Auf dem Weg nach Sitzendorf passieren wir eine 12%-Steigung mit einer anschlie\u00dfenden riskanten Kurve, in der loser Schotter liegt, der bei unvorsichtiger Fahrweise leicht zu einem Sturz f\u00fchren kann.\u00a0 Einige Meter weiter entdecken wir das Schlo\u00df Schwarzburg sowie den Kaisersaal mindestens 100 H\u00f6henmeter \u00fcber uns auf der gegen\u00fcberliegenden Seite, dessen Fenster nicht mehr so ganz vollz\u00e4hlig verglast sind.\u00a0 Wir w\u00fcrden gerne mal hochlaufen, aber das nehem wir uns f\u00fcr ein anderes Mal w\u00e4hrend einer anderen Gelegenheit vor.\u00a0 So kommen wir am Schwimmbad vorbei, in dem sich gerade die ersten G\u00e4ste einfinden.\u00a0 Hier beschreibt die Schwarza eine besondere Flu\u00dfschleife, an deren Ende die Stra\u00dfe nach Rohrbach und Meura nach links abgeht.\u00a0 Wir besuchen eben noch den Ort Sitzendorf, weil Volker uns ein bestimmtes Wappen auf einem Sportgel\u00e4nde zeigen will.\u00a0 Dann geht es kontinuierlich angsteigend entlang der \u201eschwarzen Sorbitz\u201c\u00a0 nach Rohrbach und Meura.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-930\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH23-e1570791352994.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Bis Rohrbach konnte man die Steigung so gerade sp\u00fcren, aber ab jetzt geht es \u00fcber einen Verlauf von fast 2 km 7%ig ganz anders\u00a0 hoch.\u00a0 Heute m\u00fcssen die Elektroradler auch nicht so lange auf mich warten, weil ich mit dem noch verbliebenen Muskelradler Volker zusammen oben auf 575 HM ankomme.\u00a0 Was f\u00fcr eine pr\u00e4chtige Aussicht:\u00a0 unterwegs war die etwas k\u00fchlere H\u00f6henluft wohltuend gut zu sp\u00fcren.\u00a0 Auf den eingez\u00e4unten Weiden bewundern wir die Pferde des Haflinger Gest\u00fcts Meura mit ihren blonden M\u00e4hnen. In diesem Gebiet weisen in jede Himmelsrichtung Schilder auf vorhandene Wander-Rundwege, also auch die sch\u00f6nsten Wanderungen durch den Th\u00fcringer Wald sind sehr gefragt.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-931\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH24-e1570791368772.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Ab jetzt geht es nur noch bergab, und bald schimmert uns das t\u00fcrkisblaue Wasser der Leibis-Lichte-Talsperre aus 525 Metern H\u00f6he entgegen.\u00a0 Ein Schutzh\u00fctte bietet uns einen wunderbaren Panorama-Anblick, f\u00fcr den es sich tats\u00e4chlich gelohnt hat, hier hoch zu steigen.\u00a0 Ein gut ausgebauter Weg f\u00fchrt rund um die Talsperre, deren Staumauer wir nun anvisieren:\u00a0 einfach beeindruckend.\u00a0 Leider hat sich bei Klaus\u2018 Fahrrad nun doch ein Motorschaden ergeben,\u00a0 so dass er mit dem Rad nur noch bergab fahren kann.\u00a0 Der Weg f\u00fchrt jetzt auch absch\u00fcssig in den Ort Sitzendorf zur\u00fcck; an der \u201eLichte\u201c entlang gelangen wir nach Oberwei\u00dfbach zur Bahnstation, wo wir uns von Klaus f\u00fcr eine Stunde trennen, weil er mit der Bahn \u00fcber Rottbach nach Blankenburg zur\u00fcck f\u00e4hrt, wir wiederum an der Schwarza \u00fcber Schwarzburg zum Hotel zur\u00fcck fahren.\u00a0 Gerne lassen wir uns auf der Strecke noch zu einem Kaffee und selbst gebackenem Mohnkuchen bzw. Kirschstreusel nieder:\u00a0 es w\u00e4re zu schade, diese Spezialit\u00e4ten einfach auszulassen.\u00a0 Auf dem letzten St\u00fcck Bundesstra\u00dfe ist heute nicht viel los, was an den vorangegangenen Tagen einen ganz anderen Eindruck hinterlie\u00df:\u00a0 viel zu schnelle Sportwagen-Raser, die die Kurven schnitten, in den Kurven \u00fcberholten und uns einen Wahnsinns-Schrecken einjagten.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-932\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH25-e1570791392357.jpg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"263\" \/>Wir kommen gut wieder im Hotel an, k\u00f6nnen ein paar Stunden verschnaufen, bevor wir heute abend im Hotel essen m\u00fcssen, weil unser Lieblingslokal doch bereits geschlossen hat.\u00a0 Sp\u00e4t kehren auch unsere anderen 40 % der Truppe von ihm Rudolstadt Musikfestival zur\u00fcck, das heute abend mit einem Konzert endete.\u00a0 Ein vierst\u00fcndiges Konzert konnte ich gl\u00fccklicherweise dank der Installation eines Radiorekorders mitschneiden.\u00a0 So planen wir noch den\u00a0 morgigen Tag durch, an dem sich die unterschiedlichsten Aktivit\u00e4ten ergeben. Birgit,\u00a0 Volker und Ferdi fahren morgen noch einmal nach Saalfeld, Oswald und Michael fahren nach Uhlst\u00e4dt an die Saale, Rita und Klaus wandern zur Greifenstein-Burg hoch, wo Ferdi bereits vor einigen Tagen eine Flug-Show mit gez\u00fcchteten Greifv\u00f6geln erlebt hat.\u00a0 \u00a0Irgendwie bin ich heute zufrieden, vor allem deshalb, weil ich die Steigung von 200 HM auf fast 600 HM geschafft habe, ohne abzusteigen.\u00a0 Geht doch ?\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-933\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH26-e1570791411679.jpg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"263\" \/>Montag, 09.07.2018 &#8211;\u00a0 Schwarzburg\u00a0 &#8211;\u00a0 Sitzendorf\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0 Wanderung<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">Der heutige Tag wird ein fahrradfreier, genialer Bummeltag mit Lika und Renate, die w\u00e4hrend der letzten Tage auf dem Rudolstadt-Musikfestival dauerhaft untergetaucht waren, und mangels Fahrr\u00e4der \u2013 es gab noch nicht einmal ein einziges Rad auszuleihen \u2013 ohnehin wandern wollten.\u00a0 So planen wir eine Wanderung auf einem H\u00f6henweg Richtung Schwarzburg auf ca. 480 HM in den Ort hinein.\u00a0 Nach dem vorz\u00fcglichen Fr\u00fchst\u00fcck lege ich mir die Wanderstrecke auf mein Navi und schon bald gehen wir ganz entspannt durch den Ort Blankenburg, am Park vorbei und an h\u00fcbschen Gartenanlagen, mit Blick auf die Burg Greifenstein, auf den Edelsteig zu, wo wir an einer H\u00e4userreihe mit den sch\u00f6nsten Obst- und Blumeng\u00e4rten vorbeiwandern,\u00a0 und wo unser Anstieg durch ein Waldst\u00fcck beginnt.\u00a0 Der Weg ist auch durch viel Ge\u00e4st von oben versehen, so dass er an manchen Stellen nicht gut erkennbar ist.\u00a0 Bis auf 370 HM klettern wir ziemlich gerade hoch, bis wir auf eine Lichtung gelangen, von der aus wir einen vorz\u00fcglichen Blick auf die gegen\u00fcber liegende Burg Greifenstein genie\u00dfen, fast auf Augenh\u00f6he.\u00a0 Dort genehmigen wir uns ein Sitzp\u00e4uschen, um uns herum Felder, Wald, gute Luft, einige Hochsitze, einfach herrlich.\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-935 alignright\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH28-e1570791446123.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Die beiden M\u00e4dels erz\u00e4hlen von ihren Erlebnissen auf dem Musikfestival,\u00a0 ich berichte von den Raderfahrungen der letzten Tage. \u00a0Nichts treibt uns, wir k\u00f6nnen uns viel Zeit lassen.\u00a0 Der weitere Weg verl\u00e4uft an dem \u00d6rtchen B\u00f6hlscheiben vorbei auf der Landstra\u00dfe nach Cordobang.\u00a0 Die beiden Kilometer Stra\u00dfe beschreiten wir bei steigender W\u00e4rme, denn der Autoverkehr h\u00e4lt sich hier in Grenzen, und wir bekommen die sch\u00f6nsten Aussichten auf die umliegenden H\u00f6hen zu sehen.\u00a0 Der Ort Cordobang ist f\u00fcr einen Montag ungew\u00f6hnlich ruhig, solch eine Ruhe kennen wir in D\u00fcsseldorf nicht mehr.\u00a0 Nat\u00fcrlich gibt es auch immer wieder Geb\u00e4ude, die bei uns schon l\u00e4ngst abgerissen und durch Neubauten ersetzt worden w\u00e4ren, sie wirken ein wenig verlassen, dazu ein Wassertretbecken Marke Kneipp, stark mit Moos belegt, aber diese Mittagsidylle ist einfach bezaubernd.\u00a0 Ein paar Meter laufen wir noch auf der ruhigen Hauptstra\u00dfe, bevor unser Wanderweg nach schr\u00e4g-links zu\u00e4chst noch auf gleicher H\u00f6he in einen Wald f\u00fchrt, sp\u00e4ter dann aber auch sp\u00fcrbar bergab geht.\u00a0 <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-934\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH27-e1570791428745.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Wanderwege sind doch angenehmer zu gehen als der Stra\u00dfen-Asphalt.\u00a0 Durch die B\u00e4ume schimmern die D\u00e4cher von Schwarzburg, allerdings nicht dem Ort Schwarzburg, den ich bisher kennengelernt hatte, sondern von der \u201eOberstadt\u201c, wo sich auch das Schlo\u00df und der Kaisersaal befindet.\u00a0 Es ist uns allerdings um 13:30 h viel zu hei\u00df, um jetzt ein Schlo\u00df zu besichtigen. So machen wir uns auf, in die Unterstadt an die Schwarza zu laufen, wobei wir uns wundern, wie weit die St\u00e4tten zufu\u00df noch auseinander liegen.\u00a0 Als wir die Radfahrer-Kirche mit dem goldenen Kreuz erreichen sowie den Goldwaschplatz und das Lokal, in dem wir gestern innerhalb der Radfahrergrupe den guten Mohnkuchen gegessen hatten, ist es bereits 14 Uhr, als wir auf einem Schild lesen, dass dieses Caf\u00e9 um 15 Uhr \u00f6ffnet.\u00a0 Wir wandern zur\u00fcck zu einem benachbarten Caf\u00e9, in dem wir genauso gut bedient werden und auch noch Informationen bekommen, wie wir am besten mit \u00d6ffentlichen wieder zur\u00fcck nach Bad Blankenburg gelangen.\u00a0 Ab 15 Uhr starten wir auf einen ca. 4 km langen Weg zur Bahnhaltestelle Sitzendorf-Unterwei\u00dfbach, wo wir uns wiederum gestern von Klaus getrennt hatten.\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-936\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH30-e1570791460482.jpg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"263\" \/>Die 12%ige Steigung ist ohne Fahrrad problemlos zu schaffen, auch passieren wir wieder die Gegend um das Schwimmbad mit Blick auf Schlo\u00df und Kaisersaal hoch \u00fcber uns.\u00a0 Wir gehen zwar nicht langsam, aber auch nicht in Eile durch den Ort Sitzendorf und gelangen auch zur Bahnstation.\u00a0 Aber:\u00a0 genau um 16:00 h kommen wir an der Bahnstation an \u2013 und sehen unseren Zug gerade abfahren.\u00a0 Also d\u00fcrfen wir uns hier erst mal eine Stunde ausruhen, denn der n\u00e4chste Zug bringt uns um 17:00 h nach Rottenbach, wo wir einmal kurz umsteigen und nicht lange auf den Anschlu\u00dfzug warten m\u00fcssen.\u00a0 P\u00fcnktlich finden wir zum vereinbarten Zeitpunkt mit der kompletten Reisegruppe zum abschlie\u00dfenden Abendschmaus im Steinhaus ein, unser letztes gemeinsames Mahl auf dieser Reise.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-937\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH31-e1570791473498.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Diese Naturfreunde-Freizeit war ein voller Erfolg:\u00a0 besten Dank an Michael Hollstein f\u00fcr die gesamte Leitung und Birgit und Volker f\u00fcr die Organisation des Hotels, sowie Tourenleitung und Fr\u00fchgymnastik.\u00a0 Wir hatten ja wieder viel Spa\u00df miteinander und hoffen auf ein gesundes Wiedersehen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\"><strong><span style=\"color: #003366;\">Rennsteig &#8211; Th\u00fcringen 2014 und 2015<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000080; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-938\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH32-e1570791524554.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"338\" \/>Wenn ich mich nicht recht erinnere, war das die Tour, bei der ich direkt auf der Zughinfahrt bei einer Zwischenstation in Kassel den mir von Volker entliehenen Fahrradhelm im Gep\u00e4ckfach des Zuges habe liegen lassen.\u00a0 Das soll nicht wieder vorkommen &#8211; das hei\u00dft aber auch nicht, dass ich f\u00fcr immer auf die Fahrt verzichte.\u00a0\u00a0 Denn ich bereite mich gerade gef\u00fchlsm\u00e4ssig auf ein freudiges Wiedersehen mit dieser anziehenden Landschaft vor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000080; font-size: 16px;\">Also vor wenigen Jahren fand unter der Leitung von Michael Hollstein die erste gemeinschaftliche Naturfreunde-Radtour auf einem Teilst\u00fcck des Rennsteigs statt.\u00a0 Um den Rennsteig einerseits kennen zu lernen, und andererseits das Folklore-Festival in Rudolstadt in diese Tour mit einzubeziehen, hat Michael in den Jahren zuvor schon ganze Vorarbeit geleistet, und fuhr mehrere Male\u00a0 alleine dorthin,\u00a0\u00a0 holte n\u00fctzliche Erkundigungen ein und bereicherte auf diese Weise die Tour. Die Bahnreise mittels verschiedener REs dorthin dauert im allgemeinen 8 Stunden, so dass wir um 17:30 h den Oberhofer Bahnhof erreichen, der auf ca. 600 H\u00f6henmetern liegt.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000080; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-939\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH33-e1570791541526.jpg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"263\" \/>Um mit Rita und Klaus, die schon ein paar Tage auf dem Rennsteig unterwegs sind, \u00a0im Hotel ein erstes gemeinsames Abendessen einzunehmen, bedarf es jedoch einer ernsthaften Steigung von 200 H\u00f6henmetern auf 2 km Entfernung.\u00a0\u00a0 Das Gute daran war, dass man beim Abendessen ohne an die Waage am n\u00e4chsten Morgen zu denken, richtig zulangen konnte. Denn hier muss man auf Muskelleistung hinarbeiten, denn diese Th\u00fcringer Steigungen sind um mindestens 100 Meter h\u00f6her als die Sauerl\u00e4nder Erhebungen, die mir meine Jugend im Hoch-Sauerland wieder aus tiefster Erinnerung wecken, z. B. wenn die Abendsonne auf die Nadelb\u00e4ume strahlt.\u00a0\u00a0 Oberhof in Th\u00fcringen:\u00a0 im Winter ein beispielloses Skiparadies, worauf man im Ort immer wieder hingewiesen wird, bietet auch im Sommer pure Erholung. \u00a0\u00a0\u00a0Beim ersten Besuch wandern wir abends noch durch den Ort und besuchen das gro\u00dfe wei\u00dfe stufenf\u00f6rmig gebaute Inter-Hotel Panorama, das Volker fr\u00fcher schon einmal besucht hat.\u00a0 Beim zweiten Aufenthalt ein Jahr sp\u00e4ter besuchen wir Volkers Sohn in einer benachbarten Sportanlage, wobei nicht Rita und Klaus sondern diesmal Birgit mit von der Partie ist.\u00a0 Sogar die Luft ist sp\u00fcrbar sauberer als in NRW, diese Gegend schlie\u00dfe ich sofort in die erstbeste Herzkammer.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000080; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-940\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH34-e1570791558833.jpg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"263\" \/>An unserem ersten gemeinsamen Tag besuchen wir einen benachbarten Naturlehrpfad, der wegen seinem feuchten Untergrund nur \u00fcber h\u00f6lzerne Stege begehbar ist.\u00a0 Dann machen wir uns allm\u00e4hlich auf den Weg durch ein Waldst\u00fcck, queren den Rennsteig-Tunnel in Richtung \u201eSchneekopf\u201c, einem 978 m hohen Berg mit Aussichtsplattform und der Neuen Gehlberg-H\u00fctte.\u00a0 Die H\u00f6he bietet rund herum eine herrliche Aussicht einerseits auf den Ort Oberhof, aus dem das Panorama-Hotel wei\u00df hervor sticht, auf den Teufelskopf im n\u00e4heren Umkreis als auch auf unser Ziel f\u00fcr den heutigen Tag, das einige hundert Meter tief im Tal liegt: der Ort Masserberg und die benachbarte Goldisthal-Talsperre. Auch die imposante Zugbr\u00fccke kann man tief im Tal sehen. \u00a0Bis dahin genie\u00dfen wir noch einige Meter in raschem Abw\u00e4rts-Tempo auf dem Rennsteig, \u00a0entdecken auf der Strecke den still gelegten und als Ausstellung dienenden Bahnhof Rennsteig, den wir gegen Mittag erreichen uns ein wenig n\u00e4her ansehen.\u00a0 An einer Lichtung pausieren wir etwas l\u00e4nger, um die Th\u00fcringer Luft einzuatmen, allerdings auch um Klaus\u2018 Nachtisch:\u00a0 einen Schnaps aus der Feldflasche, zu genie\u00dfen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000080; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-941\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH35-e1570791573594.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/> Ab Masserberg unternehmen wir noch eine Runde zur Goldisthal-Talsperre, ab der uns nun die \u201eSchwarza\u201c in den n\u00e4chsten Tagen begleiten wird.\u00a0 Wir fahren unter der gro\u00dfen Zugbr\u00fccke hindurch, die wir vom Schneekopf aus sehen konnten. Wir fahren so nah wie m\u00f6glich an einen Punkt heran, von der aus man die Talsperre gut sehen kann.\u00a0 Dazu m\u00fcssen wir allerdings einige Meter steigen, und es ist schon ordentlich warm in der Sonne.\u00a0 Und da wir die letzten Meter auf der Zugangsstra\u00dfe hinunter gefahren sind, d\u00fcrfen wir diese Strecke zum Hotel auch wieder ansteigen.\u00a0 Danach begutachten wir einige Schildkr\u00f6ten in einem kleinen Teich vor dem Haus und lassen uns unser Abendmen\u00fc gut schmecken.\u00a0 Beim zweiten Besuch in dieser Gegend gastieren wir in einem \u00d6rtchen Katzh\u00fctte unweit von Masserberg.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000080; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-942\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH36-e1570791588945.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Der n\u00e4chste Tag beginnt mit erfrischenden Morgentemperaturen und mit Volkers wohltuender viertelst\u00fcndiger Morgengymnastik vor dem Hotel.\u00a0 Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck bewegen wir uns immer von dem Fluss Schwarza begleitet (der in die Saale m\u00fcndet) Richtung Blankenburg.\u00a0 Wesentliche Steigungen werden uns nicht mehr abverlangt, au\u00dfer an der Schwarza mal eine relativ kurze 12%ige Steigung.\u00a0 Auf der Strecke entdecken wir ein interessant aussehendes beinahe einer Bahnhofshalle \u00e4hnelndes Geb\u00e4ude, dem Rita nachgeht und versucht, Informationen \u00fcber den Zweck zu bekommen.\u00a0 Im Umkreis von 5 km kommen wir dann zur \u201eBergbahnstation Obstfelderschmiede und Schwarzatalbahn\u201c, verbunden mit einer S-Bahn-Station.\u00a0 Klaus rechnet eine Steigung der Bergbahn von ca. 30 % aus.\u00a0 Die Wagen klettern in einem eigent\u00fcmlich steilen Winkel beinahe senkrecht hoch, und doch bleiben die Fahrg\u00e4ste waagerecht stehen.\u00a0 \u00a0 Der Weg f\u00fchrt jetzt ganz entspannt an der Schwarza entlang nach Schwarzburg, wo wir uns im Ort ein wenig versorgen k\u00f6nnen und kurze Zeit sp\u00e4ter im Forstbotanischen Garten eine einst\u00fcndige Sonderf\u00fchrung bekommen.\u00a0 Zwischen den B\u00e4umen bietet sich uns wieder eine herrliche Aussicht auf das Schlo\u00df Schwarzburg.\u00a0 Gegen Nachmittag trennen uns nur noch 10 km von unserem Ziel Bad Blankenburg, wo wir einige Tage verweilen werden \u2013 ich muss leider schon am \u00fcbern\u00e4chsten Tag wieder zur\u00fcck.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffffff; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16px;\">alt<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000080; font-size: 16px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-943\" src=\"https:\/\/pedaljunkie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/TH37-e1570791601620.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"263\" \/>Immerhin bleibt uns noch ein angenehmer Sommertag zur Erkundung der Saale-Umgebung, einer Fahrt nach Rudolstadt, in dem auch in den Jahren 2014 und 2015 das Folklore-Musikfestival stattfindet, an dem Michael leidenschaftlich teil nimmt.\u00a0 \u00a0Im Jahr 2015 gelingt es mir, mit Michael eine Radtour zur Burg Greifenstein zu unternehmen.\u00a0 Es wird am Folgetag und an den weiteren Tagen so hei\u00df, dass ich bei 36 \u00b0C nur noch zufu\u00df im Schatten der Schwarza entlang laufe, bzw. einen Fu\u00dfweg nach Saalfeld finde, der gut begehbar und auch fahrradgeeignet ist.\u00a0 Die Bewegungsfreude nimmt bei mir angesichts solcher Temperaturen erheblich ab.\u00a0 Auf der Burg Greifenstein finden regelm\u00e4ssig Flugshows mit Greifv\u00f6geln statt, aber auch bei dieser Hitze werden die V\u00f6gel nicht los gelassen.\u00a0 So kann ich nur hoffen, dass wir bei ertr\u00e4glichen Temperaturen noch einmal wieder kommen. Das Th\u00fcringer Land ist einfach bezaubernd.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #003366; font-size: 16px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 04.07.2018\u00a0 Ankunft in Bad Blankenburg Th\u00fcringen Am Bertha-von-Suttner-Platz, dem s\u00fcdlichen Eingang\u00a0 am Hauptbahnhof D\u00fcsseldorf kommen wir zusammen, um gemeinsam<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[4],"tags":[21,22,23],"class_list":["post-474","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wochentouren","tag-rennsteig","tag-saaleradweg","tag-schneekopf"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/474"}],"collection":[{"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=474"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/474\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1205,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/474\/revisions\/1205"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/pedaljunkie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}